Zeitungsartikel Grossratswahlen Freiburger Nachrichten vom 24.06.2016

Thema: Grossrat

Fünf der sechs bish­eri­gen Gross­räte der CVP Sense treten erneut zu den kan­tonalen Wahlen an. Ins­ge­samt nominiert die Partei zwölf Kandidaten.

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Mit min­destens drei Frauen und neun Män­nern startet die CVP Sense in die anste­hen­den Gross­ratswahlen vom 6. Novem­ber. Dies haben die Mit­glieder der Bezirkspartei im Rah­men ein­er ausseror­dentlichen Delegierten­ver­samm­lung gestern Abend in St. Ursen entsch­ieden. Die zwölf Kan­di­dieren­den, die sich und ihre poli­tis­chen Anliegen den Parteikol­legin­nen und Parteikol­le­gen präsen­tierten, wur­den von diesen mit grossem Applaus nominiert.

Fasel tritt nicht mehr an

Auf der pro­vi­sorischen Liste der CVP-Kan­di­dat­en befind­en sich neben einem amtieren­den Gemein­deam­mann auch drei Gemein­deräte und ein Gen­er­al­rat. Gut beset­zt ist die Liste der CVP Sense hin­sichtlich der Anzahl Kan­di­dieren­der, die bere­its über Erfahrung im Grossen Rat ver­fü­gen: Fünf der sechs bish­eri­gen Gross­räte möcht­en im Kan­ton­spar­la­ment eine weit­ere Leg­is­latur mit­gestal­ten und fig­uri­eren erneut auf der Kan­di­daten­liste. So stellen sich neben Markus Bapst, Bruno Boschung und Daniel Bürdel auch Linus Hay­oz sowie Thomas Rauber zur Wieder­wahl. Zu den Wahlen im Herb­st hinge­gen nicht mehr antreten wird der bish­erige Gross­rat Josef Fasel aus Alterswil.

«Wir steigen mit dem Anspruch in die Wahlen, unsere sechs Sitze zu vertei­di­gen», sagte Bezirksparteipräsi­dent Lau­rent Baeriswyl den Delegierten. Das sei insofern ein ambi­tion­iertes Ziel, als dem Sense­bezirk in den näch­sten fünf Jahren nur noch 15 statt wie bis anhin 16 Sitze zuste­hen wer­den. «Und weil wir einen unser­er sechs Sitze im Lauf der Leg­is­latur erben kon­nten.» Linus Hay­oz war 2011 ursprünglich als BDP-Kan­di­dat ins Kan­ton­spar­la­ment gewählt wor­den. «Wir wer­den alles tun für sechs Sitze. Wir sind aber auch nicht trau­rig, wenn es schliesslich fünf wer­den soll­ten», bilanzierte Baeriswyl.

Gespräch mit Wählern

Neben den tra­di­tionellen Wahlplakat­en und Zeitungsin­ser­at­en werde man stark auf die Anwe­sen­heit der Kan­di­dat­en an öffentlichen Anlässen set­zen, erk­lärte Lau­rent Baeriswyl: «Das direk­te Gespräch mit den Wäh­lern ist noch immer die beste Wer­bung.» Die Delegierten ver­ab­schiede­ten das Wahlkonzept ein­stim­mig und erteil­ten dem Vor­stand die Kom­pe­tenz, auch die drei let­zten freien Lis­ten­plätze nach Möglichkeit zu besetzen.

Mit diesen zwölf Kan­di­datin­nen und Kan­di­dat­en wird die CVP Sense ins Ren­nen um die Gross­ratssitze des Sense­bezirks gehen: Markus Bapst (Düdin­gen, bish­er), Bruno Boschung (Wün­newil-Fla­matt, bish­er), Daniel Bürdel (Plaf­feien, bish­er), Linus Hay­oz (Plaf­feien, bish­er), Thomas Rauber (Tafers, bish­er), Math­ias Aeby (Ober­schrot), Edith Beut­ler (Über­storf), Marie-Anne Her­rmann (Schmit­ten), Markus Jul­my (Schmit­ten), Mar­cel Kol­ly (Rechthal­ten), Corinne Wae­ber (St. Ursen) und Andreas Wieser (St. Ursen).

Autor: Miro Zbinden

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