Zusammen als Co-Motionär mit Mitte-links Grossrat Urs Perler haben wir im Rahmen der Maissession 2025 einen Kompromiss für die neue Digitalstrategie an den Freiburger Schulen im Kantonsparlament durchgebracht.
Die Gemeinden entscheiden nach wie vor über die Beschaffung von IT-Geräten für ihre Schülerinnen und Schüler und bezahlen diese selbst, der Staat Freiburg übernimmt jedoch die zentrale Verwaltung und technische Betreuung der Geräte. An der 1:1 Strategie (Ein Schüler-Ein Gerät) in den Sensler Gemeinden wird festgehalten.
Dies bedeutet zwar nur eine Minimallösung, doch die unterschiedlichen gesellschaftlichen Kulturen und Ansichten zu den Schulsystemen mit den beiden Lehrplänen «plan d’étude romand» und «Lehrplan 21» sind beträchtlich, was sich in den zahlreichen Kommissionssitzungen ausdrückte.
Der gefundene Kompromiss erlaubt es, die Sensler Strategie mit der bewährten 1:1 Ausstattung der OS-Schüler mit einem Tablet und der Primarschüler nach der Ausstattungsstrategie jedes Schulkreises weiterzuführen. Immer mit dem Ziel, unsere Jugendlichen optimal auf den Berufseinstieg vorzubereiten.
Mit dem kantonalen Sparprogramm hat nun der Staatsrat die Einführung der beschlossenen kantonalen digitalen Bildungsstrategie nochmals nach hinten verschoben, was sicherlich zur Folge haben wird, dass die Anwendung und Entwicklung in den beiden Sprachregionen noch unterschiedlicher werden wird.
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