Kategorie: Bezirksmusikfest 2018

Musikgesellschaft Alphorn Plaffeien mit zwei Wechseln im Vorstand — FN 05.11.2018

Am Sam­stag, 20. Okto­ber, hielt die Musikge­sellschaft Alphorn Plaf­feien ihre Gen­er­alver­samm­lung in der Hostel­lerie am Schwarzsee ab. Der Kassier Flavio Boschung kon­nte dank des Bezirksmusik­fests, das die MG Plaf­feien über das Auf­fahrtswoch­enende organ­isiert hat­te, eine pos­i­tive Rech­nung präsen­tieren.

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Der Präsi­dent Pas­cal Süess und der Diri­gent Michel Stempfel blick­ten in ihren Jahres­bericht­en auf das ver­gan­gene Vere­in­s­jahr zurück. Der schei­dende Musikkom­mis­sion­spräsi­dent Peter Piller informierte über den erfreulichen Stand der Aus­bil­dun­gen. Sein Amt übern­immt neu Pas­cal Zbinden. Eben­falls seine let­zte Amt­shand­lung hat­te Adri­an Overney als Mate­ri­alver­wal­ter. Für ihn wurde Isabelle Schuwey in den Vor­stand gewählt.

Als neue Mit­glieder kon­nten die bei­den jun­gen Perkus­sion­is­ten Flavia Schuwey und San­dro Nieder­berg­er in den Vere­in aufgenom­men wer­den. Die bei­den exter­nen OK-Mit­glieder des Bezirksmusik­festes, Daniel Bürdel und Mar­co Baeriswyl, wur­den zu Ehren­mit­gliedern des Vere­ins ernan­nt.

Zum Abschluss feierte der Vere­in mit seinen Gön­nern, den Ange­höri­gen und Gästen einen gemütlichen Abend bei einem feinen Aben­dessen.

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Die MG Plaffeien sagt allen Danke, die beim Bezirksmusikfest geholfen haben

Am Sam­stag, 6. Okto­ber 2018, wur­den alle frei­willi­gen Helfer des 20. Sensler Bezirksmusik­festes zum Helfer­abend ein­ge­laden. An diesem gemütlichen und gelun­genen Abend nah­men mit 237 Helfern gut die Hälfte aller am Fest im Ein­satz ste­hen­den Helfer teil.

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Schlem­men wie beim Ban­kett

Eröffnet wurde der Abend mit einem kurzen Ständ­chen der Musikge­sellschaft Alphorn Plaf­feien. Kuli­nar­isch ver­wöh­nt wur­den die Gäste durch den Par­ty-Ser­vice Mar­ius Engel und sein Team, die wie an den Ban­ket­ten am Musik­fest ein sehr feines Menü her­beiza­uberten.

Schlem­men wie beim Ban­kett

OK-Präsi­dent Daniel Bürdel und Vere­in­spräsi­dent Pas­cal Süess blick­ten in ihren kurzen Ansprachen auf das Fest zurück und dank­ten nochmals allen Helfern für den beispiel­losen Ein­satz.

Für beste Unter­hal­tung sorgte die Band Häm­Bäg, die mit ihrem rock­i­gen Sound und lusti­gen Sketch­es für viel Stim­mung sorgte. Bis spät in die Nacht wurde getanzt, gefeiert und gelacht. «Mer­ci vüu­mau – as isch schön gsyy!»

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Zeitungsartikel Ein grosses Musikfest ist zu Ende Freiburger Nachrichten vom 14.05.2018

Nach vier Tagen endete am Son­ntag das Bezirksmusik­fest Sense. Trotz trübem Wet­ter marschierten 17 Musikge­sellschaften an der Parade durch das Dorf Plaf­feien.

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Graue Wolken am Him­mel, Niesel­re­gen und ein frisch­er Wind – der let­zte Tag des viertägi­gen Bezirksmusik­fests Sense in Plaf­feien war von tris­tem Wet­ter geprägt. Es ver­mi­este den anwe­senden Musik­erin­nen und Musik­ern, Ver­wandten und Fes­t­freudi­gen gestern jedoch nicht die Stim­mung: Im grossen Festzelt auf der Reit­sportan­lage in Plaf­feien führten die Leute muntere Gespräche, kleine Kinder liefen zwis­chen den Fes­t­bänken hin und her, und Fam­i­lien stiessen anlässlich des Mut­tertags mit einem Gläschen Wein auf ihre lieb­sten Müt­ter an.

Im Gle­ich­schritt, marsch!

Ab 14 Uhr besam­melten sich Gross und Klein an der Haupt­strasse in Plaf­feien, um der Parade von 17 Musikge­sellschaften zuzuschauen. Die Ver­ant­wortlichen der Musikge­sellschaften über­liessen den Auftritt nicht dem Zufall: Vor dem Beginn brachte jed­er Diri­gent seine Musikan­tinnen und Musikan­ten mit gle­ich grossen Abstän­den zueinan­der in Stel­lung. Danach standen die Musik­er still und konzen­tri­ert bere­it, die Füsse wie eine Ente posi­tion­iert: Versen zusam­men, Zehen nach aussen. Sobald der Diri­gent das Zeichen gab, marschierten die Musik­er in Reih und Glied die Strasse hin­unter, schön im Takt und immer in star­rer Posi­tion. Die Experten waren auch hier – wie bei den Konz­ertvorträ­gen – präsent und begutachteten jeden Schritt und jeden gespiel­ten Ton der Marschmusiken.

Organ­i­sa­tion ist gelun­gen

Während des Umzugs beruhigte sich das Wet­ter für knappe zwei Stun­den; für den Grossauftritt aller Musikvere­ine reichte es lei­der nicht mehr. Der geplante Gesamtchor auf dem Fuss­ballplatz fiel buch­stäblich ins Wass­er. Das eigens für das Bezirksmusik­fest kom­ponierte Stück von drei jun­gen Plaf­feiern, das von allen Musikge­sellschaften gemein­sam aufge­führt wor­den wäre (FN vom Sam­stag), spiel­ten schliesslich die Musikge­sellschaften Alphorn Plaf­feien und Düdin­gen im grossen Festzelt. Das sei allerd­ings der einzige Pro­gramm­punkt gewe­sen, der nicht wie geplant durchge­führt wor­den sei, bilanzierte Daniel Bürdel, OK-Präsi­dent des Bezirksmusik­fests Sense.

Und das Faszinierend­ste für mich sind die Fre­und­schaften zwis­chen Jun­gen und Älteren.
Daniel Bürdel, OK-Präsi­dent des Bezirksmusik­fests Sense

Jed­er Helfer ist stets pünk­tlich zu sein­er Arbeit erschienen und war bere­it, sich für den Anlass einzuset­zen.» Seit Don­ner­stag haben rund 450 frei­willige Helfer in 550 ver­schiede­nen Schicht­en gear­beit­et. «Bei der Verpfle­gung hat­ten wir es mit Voll­profis zu tun», sagte Bürdel gegenüber den FN. Bei den zwei Ban­ket­ten seien sämtliche Mahlzeit­en warm serviert wor­den. Alleine am gestri­gen Ban­kett bere­it­ete das Verpfle­gung­steam ganze 800 Menüs vor. Ein weit­eres Lob des OK-Präsi­den­ten ver­di­en­ten sich die Mit­glieder der Musikge­sellschaft Alphorn Plaf­feien, die für die Deko­ra­tion im Dorf und in den Festzel­ten zuständig waren. «Über Wochen haben sie mit viel Liebe an der Deko­ra­tion gebastelt», so Bürdel.

Rund 10 000 Besucherin­nen und Besuch­er hat­te das Organ­i­sa­tion­skomi­tee des Bezirksmusik­fests in Plaf­feien erwartet. Diese Besucherzahl wurde erre­icht, trotz schlechtem Wet­ter am Son­ntag.

«Es gibt kein Drehbuch»

Nach den let­zten Fes­tlichkeit­en haben die Aufräum- und Abbauar­beit­en begonnen. «Ziel ist es, dass man bis Mon­tag nur noch sehr wenig vom Fest sieht», erk­lärte OK-Präsi­dent Bürdel. Für das Organ­i­sa­tion­skomi­tee begin­nt danach die eigentliche Arbeit: die Kon­trolle der Finanzen und der Abschluss­bericht.

Tra­di­tion­s­gemäss übergibt jede Sensler Musikge­sellschaft, die ein Bezirksmusik­fest durch­führen durfte, seine gesam­melten Erfahrun­gen weit­er an den näch­sten Vere­in, der die Ver­anstal­tung organ­isieren darf. «Jedes Dorf hat seine eigene Infra­struk­tur, weshalb es kein spezielles Drehbuch dafür gibt. Den­noch kann jed­er von den Erfahrun­gen prof­i­tieren», so Bürdel. In fünf Jahren führt die Musikge­sellschaft Düdin­gen das Bezirksmusik­fest durch.

Es sei die Freude und das Engage­ment aller Musikan­tinnen und Musikan­ten, das ihn am meis­ten am Bezirksmusik­fest begeis­tere, so Daniel Bürdel. «Und das Faszinierend­ste für mich sind die Fre­und­schaften zwis­chen Jun­gen und Älteren.»

Ban­kett

«Die Blas­musik ist ein wichtiges Kul­turgut»

Am Son­ntag fand im Festzelt des Bezirksmusik­fests Sense in Plaf­feien ein Ban­kett statt. Neben der musikalis­chen Unter­hal­tung der Musikge­sellschaft Brünis­ried hiel­ten ver­schiedene Vertreter aus Poli­tik und Musik­szene ihre Reden. Der Ammann von Plaf­feien, Otto Lötsch­er, wies auf die lange Tra­di­tion der Musikge­sellschaften im Sense­bezirk hin und betonte: «Die Blas­musik ist ein wichtiges Kul­turgut unser­er Region.» Ein Anlass wie das Bezirksmusik­fest bringe Jung und Alt zusam­men.

Auch Michael Fontana vom Kan­tonalen Musikver­band betonte die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Aspek­ts: «Das Fest bietet die Gele­gen­heit, einan­der wiederzuse­hen, Fre­und­schaften zu pfle­gen und auch neue Leute ken­nen­zuler­nen.» Es hät­ten während des Woch­enen­des stets ein gutes Kli­ma und ein fre­und­schaftlich­er Umgang inner­halb der Musikge­sellschaften geherrscht, sagte Fontana.

Ober­amt­mann Man­fred ­Rae­my lobte das grosse Engage­ment des Organ­i­sa­tion­skomi­tees und der frei­willi­gen Helfer. «Dieser Ein­satz ist unbezahlbar.» Zulet­zt erhielt Staat­srat Olivi­er Cur­ty grossen Applaus für sein Loblied auf die Schlagzeuger in den Musikvere­inen. «Die Schlagzeuger erhal­ten nicht immer die entsprechende Wertschätzung. Ohne sie gäbe es aber keinen Rhyth­mus und keinen Dri­ve», sagte er.

Autor:Jocelyne Page

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Zeitungsartikel Eröffnung Bezirksmusikfest Freiburger Nachrichten vom 11.05.2018

Das 20. Bezirksmusik­fest Sense ist gestern in Plaf­feien eröffnet wor­den. Die Fes­tred­ner unter­strichen an der Eröff­nungs­feier die Bedeu­tung der Blas­musik für die Gesellschaft und ihre Ver­di­en­ste in der Jugend­förderung.

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Wer in diesen Tagen in Plaf­feien unter­wegs ist, weiss gle­ich, was los ist: Zahlre­iche Deko­ra­tio­nen schmück­en das Dorf im Sense-Ober­land und heis­sen die Besuch­er zum Bezirksmusik­fest willkom­men. «Schön, büschù da» – ste­ht denn auch über dem Ein­gang ins Festzelt auf der Pfer­de­sportan­lage.

Ein buntes Bild

Die Ersten, die auf diese Weise begrüsst wur­den, waren gestern Abend die Vertreterin­nen und Vertreter der teil­nehmenden Musikge­sellschaften. Ob im Kostüm eines Sensler Bubs, in mod­er­nen Uni­for­men oder in stat­tlich­er his­torisch­er Klei­dung: Die Del­e­ga­tio­nen, ange­führt von ihren Fah­nen, ergaben beim feier­lichen Einzug ein buntes Bild und trotzten dem grauen Him­mel. Die gast­gebende Musikge­sellschaft Alphorn hiess Gäste und Musikan­ten unter anderem mit «Gruss aus Plaf­feien», kom­poniert von ihrem Diri­gen­ten Michel Stempfel, willkom­men. Bevor die Tirol­er Band Viera Blech für Unter­hal­tung sorgte, ergrif­f­en an der Eröff­nungs­feier mehrere Fes­tred­ner das Wort.

«Nach 45  Jahren ist es das dritte Mal, dass Plaf­feien Gast­ge­ber dieses Tra­di­tion­san­lass­es ist.» Er freue sich auf vier Tage, an denen pack­ende und mitreis­sende Konz­ertvorträge zu hören seien, sagte OK-Präsi­dent Daniel Bürdel, «aber auch auf das gesel­lige Fest, an dem alte Fre­und­schaften gepflegt und neue geschlossen wer­den». Sein Dank galt den Helfern, ohne die der Anlass nicht durchge­führt wer­den kön­nte.

In den Vorder­grund rück­en

Markus Zol­let, Präsi­dent des Sensler Musikver­bands, ging auf die Haup­tkom­po­nen­ten des Fests ein: «Die Musikan­tinnen und Musikan­ten wer­den uns ser­iöse, anspruchsvolle und konz­er­tante Musik vor­tra­gen und es daneben zusam­men auch gemütlich haben. Musik ste­ht im Mit­telpunkt, aber Kam­er­ad­schaft und Fre­und­schaft nicht min­der.» Die Musikge­sellschaften seien ein fes­ter, wichtiger und selb­stver­ständlich gewor­den­er kul­tureller Bestandteil der Gesellschaft. Das Bezirksmusik­fest biete Gele­gen­heit, diese Selb­stver­ständlichkeit wieder ein­mal in den Vorder­grund zu rück­en. «Wir kön­nen stolz und dankbar sein, was wir erre­icht haben», unter­strich Zol­let. Er rief aber auch dazu auf, dranzubleiben und sich weit­erzuen­twick­eln.

«Musik ist Bal­sam für die Seele und Erhol­ung für den Geist», sagte Her­mann Hay­oz, Pfar­reipräsi­dent von Plaf­feien. Die Pfar­reien seien den Musikge­sellschaften sehr dankbar für ihr Mitwirken an kirch­lichen und weltlichen Anlässen. Sie täten auch viel für die Öffentlichkeit, da sie in die Jugend­förderung investierten. «Sie sind grosse Pfeil­er unser­er Gesellschaft.»

Teil der Iden­tität

Wenige Stun­den bevor er mit der offiziellen Freiburg­er Del­e­ga­tion nach Brasilien reiste, um dort das 200-jährige Beste­hen von Nova Fribur­go zu feiern, über­brachte Gross­rat­spräsi­dent Markus Ith die Grüsse der Kan­tons­be­hör­den. Es sei ihm eine Ehre, am Höhep­unkt im kul­turellen Kalen­der des Sense­bezirks teilzunehmen. Musik­feste seien Teil der Iden­tität. Schon die Auswan­der­er hät­ten ihre Musik in die neue Heimat mitgenom­men, um sich ein Stück dieser Iden­tität zu bewahren. «Auch heute braucht der Men­sch Halt und Beständigkeit, um in der schnel­llebi­gen Zeit auch mal zu entschle­u­ni­gen.»

Zum Schluss wand Pas­cal ­Süess, Präsi­dent der Plaf­feier Musik, seinen Vere­in­skol­le­gen ein Kränzchen: «Endlich ist es da, unser Musik­fest. Wir haben über zwei Jahre auf diesen Moment hingear­beit­et.» Dieses Musik­fest sei das Grösste, was seine Musikge­sellschaft je organ­isiert habe. Es habe dazu Mut, Visio­nen, Ver­rück­theit, aber auch Beschei­den­heit gebraucht – all das hät­ten die Mit­glieder mit­ge­bracht. «Ihr seid alles ver­rück­te Ker­le, und es macht mich stolz, euer Präsi­dent zu sein.»

Eines der Hauptziele des OK ist es, am Bezirksmusik­fest die Viel­seit­igkeit von Blas­musik zu zeigen, sei dies an den öffentlichen Vorträ­gen der Musikge­sellschaften, am Auftritt des Höch­stk­lassvere­ins Landwehr unter der Leitung von Benedikt Hay­oz oder an den Unter­hal­tungsaben­den im Rah­men­pro­gramm (siehe Kas­ten). «Wir möcht­en, dass das Bezirksmusik­fest ein Tre­ff­punkt für alle Sensler, jung oder alt, wird.» Das OK hofft auf 10 000 Besuch­er – wenn das Wet­ter mit­spielt.

Pro­gramm

Plaf­feien vier Tage im Zeichen der Blas­musik

Das 20. Bezirksmusik­fest Sense dauert noch bis am Son­ntag. Im Festzelt auf der Reit­sportan­lage in Plaf­feien treten heute Fre­itag, 11. Mai, die Cover­band Häm­Bäg aus Schwarzsee (20 Uhr) und die Fäascht­bän­kler (22 Uhr) auf. Am Sam­stag, 12. Mai, begin­nen ab 13.30 Uhr in der Mehrzweck­halle die Konz­ertvorträge der Musik­gesellschaften vor den Experten. Abends geben die Gast­musik aus Kerz­ers und die Tam­bouren Kirch­berg ein Konz­ert (18.30 Uhr), später spie­len Rudi’s Oberkrain­er. Am Son­ntag, 13. Mai, gehen ab 8 Uhr die Konz­ertvorträge der Musikge­sellschaften weit­er. Um 12 Uhr ist das Ban­kett mit Fes­tansprachen und einem Konz­ert der MG Brünis­ried vorge­se­hen. Um 14 Uhr starten die Musikge­sellschaften ihren Parade­musikumzug durchs Dorf. Um 16.15 Uhr spielt der Gesamtchor auf dem Fuss­ballplatz Sell­en das Schlussstück.

Autor:Imelda Ruffieux

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Zeitungsartikel Plaffeien steht vor dem Bezirksmusikfest Freiburger Nachrichten vom 3.05.2018

In ein­er Woche fängt es an, das 20. Bezirks­musikfest Sense. Gast­ge­ber des nur alle fünf Jahre stat­tfind­en­den Anlass­es ist die Musikge­sellschaft Alphorn in Plaf­feien. Seit zweiein­halb Jahren läuft die Pla­nung, wie OK-Präsi­dent Daniel Bürdel erk­lärt. Nun ist alles bere­it, um vom 10. bis 13. Mai 860 Musikan­ten aus 20 Vere­inen und bis zu 10 000 Besuch­er zu emp­fan­gen. Im Mit­telpunkt ste­hen die Vorträge der Musikvere­ine. Sie spie­len ein selb­st gewähltes Stück vor einem renom­mierten Exper­ten­team.

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Zum drit­ten Mal ist die Musikge­sellschaft Plaf­feien nach 1937 und 1973 Gast­ge­berin eines Bezirksmusik­festes. Neben 16 Sensler Musikvere­inen treten auch die Musikge­sellschaften Kerz­ers, Gurmels, der Tam­bouren­vere­in Kirch­berg und das offizielle Musikko­rps des Kan­tons Freiburg, die Landwehr, als Gäste auf.

Im Zen­trum des viertägi­gen Anlass­es ste­hen die Auftritte der Musikge­sellschaften am Sam­stag und Son­ntag. Sie tra­gen ihre Selb­st­wahlstücke einem Exper­ten­team vor. Zwar vergibt dieses keine Noten oder Punk­te, und am Ende wird auch keine Rang­ierung vorgenom­men. Doch ist die fach­liche Beurteilung für die Musikge­sellschaften eine gute Stan­dortbes­tim­mung, eine Ein­schätzung ihres musikalis­chen Niveaus.

Viel Erfahrung

Ein Bezirksmusik­fest find­et nur alle fünf Jahre statt. Entsprechend gross ist der Aufwand, so einen Anlass auf die Beine zu stellen. «Die organ­isierende Musikge­sellschaft Alp­horn Plaf­feien hat in der Ver­gan­gen­heit viel Erfahrung in der Durch­führung von grossen Ver­anstal­tun­gen gesam­melt», erk­lärt OK-Präsi­dent Daniel Bürdel und spricht dabei das Ober­län­der-Musik­fest (2014) und den kan­tonalen Solis­ten­wet­tbe­werb (2016) an. Im Organ­i­sa­tion­skomi­tee, das seit zweiein­halb Jahren an der Arbeit ist, seien denn auch Leute vere­int, «die wis­sen, was es braucht und die ihre Ver­ant­wor­tung wahrnehmen». Vorteil­haft sei zudem, dass in Plaf­feien eine gute Infra­struk­tur zur Ver­fü­gung ste­he. Das grosse Festzelt mit Platz für 3000 Per­so­n­en wird in der Reit­sportan­lage aufge­baut, die Lokale zum Ein­spie­len und für die Vorträge befind­en sich bei der Pri­mar- und Ori­en­tierungss­chule. Das OK plant mit einem Bud­get von rund 400 000 Franken.

Damit am Fest alles rundläuft, ist die Gast­ge­ber­musik mit allen 52 Mit­gliedern im Ein­satz. «Es braucht aber noch sehr viel mehr frei­willige Helfer. Etwa 450 Per­so­n­en wer­den über 3000 Helfer­stun­den leis­ten», so Daniel Bürdel. Diese kom­men aus den Rei­hen ander­er Ortsvere­ine oder aus der Bevölkerung und seien erfreulicher­weise leicht zu find­en gewe­sen.

Gut ver­ankert

Für Daniel Bürdel ist das auch ein Beleg, dass Blas­musik in der Bevölkerung eine grosse Bedeu­tung hat. «Fast jede Gemeinde hat ihre eigene Musikge­sellschaft, und die hat im Dor­fleben einen wichti­gen Stel­len­wert.» Das sei das Schöne an diesem Hob­by: «Es vere­int Jugendliche im OS-Alter, die ger­ade anfan­gen, mit Vet­er­a­nen, die seit 50 Jahren im Vere­in spie­len. Sie bilden eine Gemein­schaft. Ich staune immer wieder, wie gut das funk­tion­iert.»

Musikge­sellschaften haben im Dor­fleben einen hohen Stel­len­wert.
Daniel Bürdel, OK-Präsi­dent Bezirksmusik­fest

Die vie­len gut funk­tion­ieren­den Musikge­sellschaften im Bezirk zeigten auch viel Engage­ment in der Nach­wuchs­förderung. Als Beispiel nen­nt er Plaf­feien, wo 17 Jung­musikan­ten in der Aus­bil­dung sind. «Da viele Musikan­tinnen und Musikan­ten am Kon­ser­va­to­ri­um aus­ge­bildet wor­den sind, ist das musikalis­che Niveau in den Musikge­sellschaften sehr hoch.» Drei musikalis­che Jung­tal­ente haben ihr Kön­nen bere­its unter Beweis gestellt: Kat­ja und Flo­ri­an Brül­hart sowie Simon Fey­er aus den Rei­hen der MG Plaf­feien haben das Stück «Triske­lion Fan­fare» kom­poniert – dieses wird der Gesamtchor mit allen Gesellschaften am Son­ntag zum Abschluss des Festes auf dem Fuss­ballplatz vor­ge­tra­gen.

Viel­seit­igkeit der Blas­musik

Eines der Hauptziele des OK ist es, am Bezirksmusik­fest die Viel­seit­igkeit von Blas­musik zu zeigen, sei dies an den öffentlichen Vorträ­gen der Musikge­sellschaften, am Auftritt des Höch­stk­lassvere­ins Landwehr unter der Leitung von Benedikt Hay­oz oder an den Unter­hal­tungsaben­den im Rah­men­pro­gramm (siehe Kas­ten). «Wir möcht­en, dass das Bezirksmusik­fest ein Tre­ff­punkt für alle Sensler, jung oder alt, wird.» Das OK hofft auf 10 000 Besuch­er – wenn das Wet­ter mit­spielt.

Eines der Hauptziele des OK ist es, am Bezirksmusik­fest die Viel­seit­igkeit von Blas­musik zu zeigen, sei dies an den öffentlichen Vorträ­gen der Musikge­sellschaften, am Auftritt des Höch­stk­lassvere­ins Landwehr unter der Leitung von Benedikt Hay­oz oder an den Unter­hal­tungsaben­den im Rah­men­pro­gramm (siehe Kas­ten). «Wir möcht­en, dass das Bezirksmusik­fest ein Tre­ff­punkt für alle Sensler, jung oder alt, wird.» Das OK hofft auf 10 000 Besuch­er – wenn das Wet­ter mit­spielt.

Pro­gramm

Plaf­feien vier Tage im Zeichen der Blas­musik

Das 20. Bezirksmusik­fest Sense dauert vom 10. bis 13. Mai, das Festzelt befind­et sich auf der Reit­sportan­lage. Am Don­ner­stag, 10. Mai, find­et die Eröff­nungs­feier mit Ban­kett statt (17 Uhr). Abends tritt die Tirol­er Band Viera Blech auf (20 Uhr). Die sieben Voll­blut­musik­er (siehe Bild) gel­ten als absolute Aus­nah­me­for­ma­tion: Sie spie­len Unter­hal­tungsmusik auf höch­stem Niveau mit einem ganz eige­nen Stil und hohem Spass­faktor. Am Fre­itag, 11. Mai, ste­ht die «älteste Sensler Nach­wuchs­band» auf der Bühne: Häm­Bäg, eine Cover­band aus Schwarzsee (ab um 20 Uhr). Später wer­den die Fääscht Bän­kler für Gau­di sor­gen (22 Uhr). Die fünf Ostschweiz­er Musik­er sind dafür bekan­nt, dass sie nicht weniger als 26 ver­schiedene Musik­stile draufhaben – manch­mal in einem Stück vere­int. Am Sam­stag, 12. Mai, begin­nen ab 13.30 Uhr in der Mehrzweck­halle die Konz­ertvorträge der Musik­gesellschaften vor den Experten. Abends ist ein Unter­hal­tungskonz­ert mit der Gast­musik aus Kerz­ers und eine Show mit den Tam­bouren Kirch­berg auf dem Pro­gramm (18.30 Uhr), später gibt es Tanz­musik mit Rudi’s Ober­krainer. Am Son­ntag, 13. Mai, wer­den um 8 Uhr die Konzert­vorträge der Musikge­sellschaften in der Mehrzweck­halle fort­ge­set­zt. Um 12 Uhr ist ein Ban­kett mit einem Konz­ert der MG Brünis­ried sowie Fes­tansprachen vorge­se­hen. Um 14 Uhr starten die Musikge­sellschaften ihren Umzug mit Parade­musik durchs Dorf. Um 16.15 Uhr wird sich der Gesamtchor auf dem Fuss­ballplatz Sell­en zum Schlussstück ver­sam­meln. Danach ist gemütlich­er Ausklang mit Rudi’s Oberkrain­er vor­gesehen.

Autor:Imelda Ruffieux

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