Freiburg erneuert Basis für Loterie Romande — FN vom 18.09.2020

Thema: Grossrat

Der Grosse Rat hat dem Beitritt Freiburgs zu einem nationalen und einem Westschweiz­er Geld­spielkonko­r­dat zuges­timmt. Die Westschweiz­er Kan­tone set­zen das Bun­des­ge­setz gemein­sam um und zählen dabei weit­er­hin auf die Loterie Romande.

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Auf den Kan­ton kommt nun eine teure Rech­nung zu. Auch wenn noch nicht klar ist, welche Geräte angeschafft wer­den, bez­if­ferte der Staat­srat die Kosten zulas­ten des Kan­tons auf 16 Mil­lio­nen Franken und für die Gemein­den mit den Net­zw­erk- und Stromkosten auf 2,5 Mil­lio­nen Franken über vier Jahre. Dazu wür­den jährlich 5 Mil­lio­nen Franken für die Erneuerung kom­men, sagte Erziehungs­di­rek­tor Jean-Pierre Siggen (CVP) im Par­la­ment.

Nach der Erstel­lung des Bun­des­ge­set­zes woll­ten die Westschweiz­er Kan­tone bei der Umset­zung des Geld­spielge­set­zes möglichst koor­diniert vorge­hen. Sie haben sich zu einem Konko­r­dat mit ein­er gemein­same Vere­in­barung zusam­mengeschlossen. Dabei bleiben beste­hende Struk­turen erhal­ten, ins­beson­dere die Loterie Romande, deren Erträge kul­turellen, sozialen und sportlichen Organ­i­sa­tio­nen zugutekom­men. In der Deutschschweiz regelt eine ähn­liche Vere­in­barung die Erträge von Swiss­los.

Wie Staat­srat Georges Godel (CVP) vor dem Par­la­ment sagte, halte man so an Bewährtem fest. Die Erträge der Loterie Romande wer­den schon seit 80 Jahren unter Organ­i­sa­tio­nen in der Westschweiz verteilt. Gemäss der Vere­in­barung kön­nen die Kan­ton­sregierun­gen bis zu 30 Prozent der Erlöse nach eigen­em Gut­dünken ein­set­zen, der Kan­ton Freiburg beschränkt sich aber auf 7 Prozent. Godel machte auch deut­lich, dass der Kan­ton Freiburg ohne Beitritt zum Westschweiz­er Konko­r­dat gar keine Gelder der Loterie Romande mehr erhielte.

Kom­mis­sion­ssprecherin Gabrielle Bour­guet (CVP, Granges) erk­lärte, dass die eid­genös­sis­che Geset­zge­bung vor allem Grosspiele regle, wie etwa Spiel­banken, Online-Casi­nos oder über­re­gionale Lot­te­rien. Das kan­tonale Aus­führungs­ge­setz regelt dage­gen Klein­spiele (siehe Text oben).

Bernadette Hän­ni (SP, Murten) sagte, dass ein gle­ichzeit­iger Beitritt zum nationalen und zum Westschweiz­er Konko­r­dat Sinn mache. Der Kan­ton sei eher für Bewil­li­gun­gen und Kon­trollen zuständig. Daniel Bürdel (CVP, Plaf­feien) machte deut­lich, dass es vom Freiburg­er Entscheid abhänge, ob die Loterie Romande kün­ftig in Freiburg noch Spiele anbi­eten dürfe oder nicht.

Kri­tisch äusserte sich Antoinette de Weck (FDP, Freiburg). Sie sieht in der neuen Regelung eine Ver­let­zung der Gewal­tentren­nung sowie einen Man­gel an inter­par­la­men­tarisch­er Kon­trolle. Die Jus­tizkom­mis­sion bemän­gle, dass die Richter der interkan­tonalen Geld­spielauf­sicht durch eine Direk­torenkon­ferenz ernan­nt wer­den, und die inter­par­la­men­tarische Kom­mis­sion über­gan­gen werde. Georges Godel sagte, man habe ursprünglich Kan­ton­srichter für dieses Amt gewollt, aber über die Direk­torenkon­ferenz werde die Demokratie den­noch respek­tiert.

Autor: Urs Haen­ni

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Staatsrat erhält teure Rechnung für IT-Geräte — FN vom 16.09.2020

Thema: Grossrat

Der Grosse Rat hat eine Motion genehmigt, gemäss der alle Schüler der Freiburg­er Sekun­darschulen ihr per­sön­lich­es IT-Gerät erhal­ten. Der Staat­srat emp­fahl eine Ablehnung. Nun erwartet ihn eine Rech­nung von 16 Mil­lio­nen Franken.

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Rund 11 000 IT-Geräte für Schü­lerin­nen und Schüler der Freiburg­er Sekun­darschulen muss der Kan­ton Freiburg in näch­ster Zeit anschaf­fen. Der Grosse Rat hat mit 54 gegen 28 Stim­men bei 13 Enthal­tun­gen eine Motion der Gross­räte Urs Per­ler (Mitte links – CSP, Schmit­ten) und Daniel Bürdel (CVP, Plaf­feien) gut­ge­heis­sen: Schüler der Stufen 9H bis 11H sollen ein per­sön­lich­es IT-Gerät erhal­ten. Es han­delt sich damit um das 1:1‑Ausrüstungsmodell. Im Kan­ton ken­nt beispiel­sweise die OS Sense bere­its das 1:1‑Modell. Ander­norts müssen mehrere Schüler ein Gerät teilen.

Auf den Kan­ton kommt nun eine teure Rech­nung zu. Auch wenn noch nicht klar ist, welche Geräte angeschafft wer­den, bez­if­ferte der Staat­srat die Kosten zulas­ten des Kan­tons auf 16 Mil­lio­nen Franken und für die Gemein­den mit den Net­zw­erk- und Stromkosten auf 2,5 Mil­lio­nen Franken über vier Jahre. Dazu wür­den jährlich 5 Mil­lio­nen Franken für die Erneuerung kom­men, sagte Erziehungs­di­rek­tor Jean-Pierre Siggen (CVP) im Par­la­ment.

Der Staat­srat hat­te die Ablehnung der Motion emp­fohlen. Siggen sagte ins­beson­dere, dass die Zeit noch nicht reif sei dafür. Er erwäh­nte, dass Medi­en und Infor­matik bere­its im Deutschschweiz­er Lehrplan 21 vorge­se­hen sei, dass der Westschweiz­er Lehrplan aber noch nicht bere­it dafür sei. Zuerst müsse die Umset­zung der bei­den Lehrpläne klar sein, dann brauche es ein entsprechen­des Konzept und die Schu­lung der Lehrkräfte. «Die Beschaf­fung von IT-Geräten kann nicht isoliert behan­delt wer­den, es ist nur ein Teil der Dig­i­tal­isierung.» Siggen nan­nte ein Zeit­fen­ster von 2023 bis 2024, bis man für den Schritt bere­it sei.

Motionär Urs Per­ler hat­te sich ob der Antwort des Staat­srats ent­täuscht gezeigt: «Es ist schade, dass der Staat­srat nur von Prob­le­men statt von Lösun­gen spricht. Es geht nicht darum, die schulis­che Umge­bung umzukrem­peln und die Büch­er aus dem Unter­richt zu ver­ban­nen. Aber die Infor­matik schafft neue Kom­pe­ten­zen, fördert die Kreativ­ität und baut Skills auf.»

In der Rats­de­bat­te wur­den die Ausstat­tung mit IT-Geräten und auch die Kosten nicht infrage gestellt. Vielmehr bedauerte etwa Eliane Aebis­ch­er (SP, Düdin­gen), dass nur die Sekun­darschule und nicht auch die Pri­marschule berück­sichtigt werde. Auch Katha­ri­na Thal­mann-Bolz (SVP, Murten) meinte: «Die Mass­nahme bet­rifft auch die Pri­marschule.» Wie andere Gross­räte, ver­langte sie aber zwin­gend ein Rah­menkonzept.

Motionär Daniel Bürdel meinte: «Wir sind nicht gegen ein Glob­alkonzept. Wir woll­ten aber das Boot nicht über­laden: Wenn es um mehr als die OS geht, wird das Argu­ment der Kosten zu gewichtig.»

Autor: Urs Haen­ni

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Mit einem Parkhaus den Ansturm beim Schwarzsee bewältigen (SRF)

Thema: Berggemeinden

Hier find­en Sie das Inter­view im Region­aljour­nal Bern/Freiburg/Wallis vom 12.08.2020 zum nach­hören.

Die Park­plätze beim Schwarzsee im Freiburg­er Ober­land sollen in einem neuen Parkhaus ver­schwinden. Damit soll auf dem Are­al direkt am See Platz für ein neues Touris­muszen­trum entste­hen. Zudem sind weit­ere Mass­nah­men geplant, um mehr Gäste anzuziehen, die länger als einen Tag bleiben.


Zahlen sprechen gegen die Chirurgie in Tafers- FN vom 9.07.2020

Thema: Grossrat

Der Ver­wal­tungsrat des Freiburg­er Spi­tals hat entsch­ieden, dass die Oper­a­tionstätigkeit in Tafers nicht mehr aufgenom­men wird. Dafür bleibt der Not­fall erhal­ten. Umgekehrt ist es in Riaz. Die Coro­na-Krise beschle­u­nigt Schritte auf dem Weg zur Strate­gie 2030.

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Für die Zukun­ft der Oper­a­tionstätigkeit am Freiburg­er Spi­tal (HFR) standen vier Szenar­ien zur Diskus­sion, sagte Ver­wal­tungsrat­spräsi­dentin Anna­maria Müller gestern an ein­er Medi­enkon­ferenz des Spi­tals: Alle bish­eri­gen Oper­a­tionstrak­te in Freiburg, Riaz und Tafers bleiben beste­hen; nur noch Freiburg führt Oper­a­tio­nen durch; Freiburg und ­Riaz bleiben offen oder Freiburg und Tafers bleiben offen.

Wie die Präsi­dentin sagte, habe der Ver­wal­tungsrat am Mon­tagabend nach 22 Uhr unter Berück­sich­ti­gung viel­er Umstände und Zahlen einen Entscheid getrof­fen: Die Oper­a­tionstätigkeit geht in Freiburg und Riaz weit­er, die Oper­a­tionssäle in Tafers wer­den ihren Betrieb nicht mehr aufnehmen.

Bere­its jet­zt alle Oper­a­tio­nen am Stan­dort Kan­ton­sspi­tal zu vere­inen, hätte keinen Sinn gemacht, so Anna­maria Müller. Die Kapaz­itäten reichen dafür nicht aus. Man hätte Investi­tio­nen täti­gen müssen, was wed­er Sinn mache noch finanziell mach­bar sei. Erst mit einem kan­tonalen Operationszen­trum im Rah­men der Strate­gie 2030 wer­den alle Oper­a­tio­nen an einem Stan­dort vere­int. So find­en in Riaz weit­er­hin ambu­lante Oper­a­tio­nen statt.

Alle bish­eri­gen Oper­a­tionstrak­te aufrechter­hal­ten wollte der Ver­wal­tungsrat aber auch nicht. «Wir brauchen ein­fachere und effizien­tere Struk­turen», so Müller. Mit drei OP-Stan­dorten schreibt das HFR allein für die Chirurgie und Orthopädie jährlich einen Ver­lust von 9 Mil­lio­nen Franken. Die Ver­luste pro Fall sind in Tafers und Riaz rund dop­pelt so hoch wie in Freiburg.

Blieb einzig die Frage, ob der zweite Oper­a­tionstrakt in Tafers oder Riaz sein soll. Der Ver­wal­tungsrat entsch­ied sich für Riaz, weil dort die Oper­a­tionstätigkeit im let­zten Jahr fast dop­pelt so hoch war wie in Tafers, weil dort mehr Per­son­al­res­sourcen zur Ver­fü­gung ste­hen und das Einzugs­ge­bi­et gröss­er ist.

Notauf­nahme auf Deutsch

Erhal­ten bleibt in Tafers die Endoskopie mit Magen- und Darm­spiegelun­gen, wie HFR-Gen­eraldirek­tor Marc Devaud präzisiert. Diese Behand­lun­gen erre­icht­en knapp die Hälfte der Anzahl Oper­a­tio­nen. Sie wur­den in Oper­a­tionssälen durchge­führt, obwohl es dazu diese Infra­struk­tur gar nicht brauche, präzisierte der Che­farzt für Anäs­the­sie, Lennart Mag­nus­son. Sprech­stun­den für Chirurgie und Orthopädie find­en weit­er in Tafers statt.

Umgekehrt hat sich der HFR-Ver­wal­tungsrat bei den Not­fall­sta­tio­nen entsch­ieden. Hier wird die Auf­nahme in Tafers rund um die Uhr beibehal­ten. Der Not­fall in Riaz hinge­gen wird in eine Per­ma­nence mit beschränk­ten Öff­nungszeit­en von 7 bis 22 Uhr umge­wan­delt. Dabei spielte die Sprache eine Rolle, sagte Anna­maria Müller: «Wir haben uns für Tafers entsch­ieden, weil es eine deutschsprachige Ein­trittsp­forte für das HFR braucht.» Dies, obwohl die Notauf­nah­men in ­Riaz mit acht und in Tafers mit vier Patien­ten pro Nacht wenig aufge­sucht wer­den.

Um die Behand­lung von Coro­na-Patien­ten in Freiburg zu konzen­tri­eren und genü­gend Per­son­al zur Ver­fü­gung zu haben, wur­den im März in Tafers und Riaz sowohl die Oper­a­tionstätigkeit als auch der Not­fall nachts eingestellt. Nun sollen die Oper­a­tio­nen in Riaz und der 24-Stun­den-Not­fall­dienst in Tafers so bald wie möglich den Betrieb wieder aufnehmen, spätestens aber Anfang 2021. Die Per­ma­nence in Riaz soll im Sep­tem­ber in Betrieb sein.

Tem­porär bis 2023

Wie viel mit der Neuor­gan­i­sa­tion einges­part wird, könne man noch nicht sagen, erk­lärte Marc Devaud. Es dürften 15 bis 20  Per­so­n­en weniger benötigt wer­den: «Wir ver­suchen, für alle betrof­fe­nen Mitar­bei­t­en­den eine Lösung zu find­en.» Es soll zu keinen Ent­las­sun­gen kom­men, die Neuor­gan­i­sa­tion werde über natür­liche Abgänge erfol­gen.

Die Coro­na-Krise habe die neu getrof­fe­nen Entschei­de zwar beschle­u­nigt, sie stün­den aber im Rah­men der Strate­gie 2030, sagte die Ver­wal­tungsrat­spräsi­dentin. Die Strate­gie sieht bis in zehn Jahren ein kan­tonales Akut­spi­tal am Stan­dort Freiburg und Gesund­heit­szen­tren in den Regio­nen vor. Die geplanten zukün­fti­gen Auf­gaben der Stan­dorte sind immer noch in Ausar­beitung und wer­den wohl im Sep­tem­ber vorgestellt, so Müller. Somit habe die Oper­a­tionstätigkeit in Riaz wie auch der Not­fall­dienst in Tafers nur tem­porären Charak­ter. Die in dieser Woche getätigten Entschei­de seien aber in jedem Fall Teil des Vier­jahre­s­plans, das heisst sie haben gewiss bis Ende 2023 Gültigkeit.

REAKTIONEN
Von «Sehr pos­i­tiv» bis zu «Eine ver­passte Chance»

«Wir sind zufrieden im Sense­bezirk», fasst Ober­amt­mann Man­fred Rae­my zusam­men. «Für die Bevölkerung ist es ein beruhi­gen­des Gefühl, zu wis­sen, dass jemand in Tafers da ist, der einen bei einem Not­fall gut ver­sor­gen kann.» An Tre­f­fen des HFR mit Sensler Ärzten, Task­force und Gesund­heit­snetz habe man immer gefordert, den Not­fall wieder hochz­u­fahren. Er sei froh, dass die HFR-Leitung ein Zeichen zur Unter­stützung der Anliegen aus dem deutschsprachi­gen Kan­ton­steil geset­zt habe. «Damit haben wir ein Fun­da­ment, auf dem wir auf­bauen kön­nen. Es gibt uns eine Pla­nungssicher­heit, nach­dem wir eine Weile keine Per­spek­tive gese­hen haben.» Es gehe nun darum, mit dem HFR ein Ange­bot zusät­zlich­er Dien­ste zu entwick­eln. «Ich wollte für die Sensler Bevölkerung eine gute Lösung und denke, dass wir damit für ganz Deutschfreiburg eine gute Sache erre­icht haben.»

Die Coro­na-Krise habe die neu getrof­fe­nen Entschei­de zwar beschle­u­nigt, sie stün­den aber im Rah­men der Strate­gie 2030, sagte die Ver­wal­tungsrat­spräsi­dentin. Die Strate­gie sieht bis in zehn Jahren ein kan­tonales Akut­spi­tal am Stan­dort Freiburg und Gesund­heit­szen­tren in den Regio­nen vor. Die geplanten zukün­fti­gen Auf­gaben der Stan­dorte sind immer noch in Ausar­beitung und wer­den wohl im Sep­tem­ber vorgestellt, so Müller. Somit habe die Oper­a­tionstätigkeit in Riaz wie auch der Not­fall­dienst in Tafers nur tem­porären Charak­ter. Die in dieser Woche getätigten Entschei­de seien aber in jedem Fall Teil des Vier­jahre­s­plans, das heisst sie haben gewiss bis Ende 2023 Gültigkeit.

Ähn­lich sieht es Mar­cel ­Kol­ly, Präsi­dent der Task Force Pro Akut Tafers. «Wir sehen den Entscheid sehr pos­i­tiv. Es ist eine klare Botschaft an die deutschsprachige Bevölkerung: Ihr kön­nt nach Tafers in den Not­fall gehen. Das hat Hand und Fuss und ist auch für die Sensler Ärzte wichtig.» Er hoffe, dass dies eine Weile Bestand habe. Dass die Oper­a­tio­nen in Tafers bleiben, wäre schön gewe­sen, aber die Sta­tis­tik der Fälle spreche klar dage­gen.

Fünf Jahre zu früh

Etwas dif­feren­ziert­er sieht es CVP-Gross­rat Daniel Bürdel: «Die Schlies­sung der OP-Säle in Tafers kommt vier bis fünf Jahre früher als erhofft.» Bish­er sei die Rede davon gewe­sen, sie so lange offen zu hal­ten, bis sie ren­oviert wer­den müssten. «Es ist stossend, dass man in Riaz investiert, während dies für Tafers nicht nötig gewe­sen wäre.» Der Patient müsse sich im Not­fall in sein­er Sprache aus­drück­en kön­nen, im Oper­a­tionssaal sei dies egal.

Der Düdinger Gross­rat André Schneuw­ly (Freie Wäh­ler) fragt sich eben­so, warum man die OP-Über­gangslö­sung nicht in Tafers gemacht hat. Wichtig sei aber, dass mit dem 24-Stun­den-Not­fall für die Deutschfreiburg­er eine Ein­gangsp­forte in das HFR geschaf­fen wor­den sei. Die Sprachen­frage bleibe wohl immer ein The­ma «und viele Deutschsprachige wer­den deshalb weit­er­hin nach Bern ins Spi­tal gehen».

Auch Gross­rätin Bernadette Mäder-Brül­hart (Mitte links – CSP) ver­wun­dert es nicht, warum viele Sensler nach Bern gehen. Sie ist gar nicht glück­lich über den Vorschlag des HFR. «Ich ver­ste­he, dass man nicht über­all operieren kann, aber warum in Riaz? Nun haben wir zwei welschsprachige Spitäler.» Eine bessere Strate­gie wäre es gewe­sen, Tafers für zehn Jahre offen zu lassen. «So hätte man bei der deutschsprachi­gen Bevölkerung Good­will für die spätere zen­tral­isierte Struk­tur auf­bauen kön­nen.» Es sei eine ver­passte Chance. Der 24-Stun­den-Not­fall­dienst mache ohne Oper­a­tions­möglichkeit wenig Sinn: «Warum soll ich erst nach Tafers, wenn ich dann doch nach Freiburg trans­feriert wer­den muss?», fragt sie. «Das HFR nimmt uns Deutschsprachige ein­fach nicht ernst. Wir sind ihnen nichts wert.»

Er sei froh, dass endlich ein klar­er Entscheid gefall­en sei, sagt SP-Gross­rat Olivi­er Flecht­ner. Es sei begrüssenswert, dass der Not­fall wieder rund um die Uhr geöffnet wird, damit die Erst­be­treu­ung in der eige­nen Sprache erfol­gen könne. Dass in Tafers nicht mehr operiert werde, sei angesichts der Zahlen und des Per­son­albe­darfs nachvol­lziehbar. «Es wurde eine Abwä­gung gemacht.» Auch für FDP-Gross­rat Rue­di Von­lan­then ist dies angesichts steigen­der Kosten und Vorschriften nachvol­lziehbar. Was er nicht akzep­tieren könne, sei, dass die Stan­dorte Riaz und Tafers nicht gle­ich behan­delt wer­den. «Bei­de haben ihre Berech­ti­gung, der eine wegen der Dis­tanz zu Freiburg, der andere wegen der Sprache.»

«Ich bin froh, dass wenig­stens der Not­fall reak­tiviert wird», so die Reak­tion von SVP-Gross­rat Adri­an Brüg­ger. «Das war ein Bedürf­nis in der Bevölkerung.» Wichtig sei, dass über­haupt ein Entscheid gefällt und kom­mu­niziert wurde. «Die ­Ungewis­sheit war für Per­son­al und Bevölkerung unbefrie­digend.»

Per­son­al hat gekämpft

Der Ver­band des Per­son­als öffentlich­er Dien­ste (VPOD) erin­nert in ein­er Mit­teilung, dass sich Per­son­al der betrof­fe­nen Stan­dorte mobil­isiert hat­te, um die Leis­tun­gen zu vertei­di­gen. Nach mehreren Kon­tak­ten mit dem HFR-Ver­wal­tungsrat kon­nten der Oper­a­tionstrakt in Riaz und die Notauf­nahme in Tafers erhal­ten wer­den. Gle­ichzeit­ig bedauert die Gew­erkschaft das Ende der Chirurgie in Tafers, umso mehr als dort die nötige Infra­struk­tur vorhan­den wäre. Das Schliessen der Notauf­nahme in Riaz beze­ich­net der VPOD als den grössten Leis­tungsab­bau für 100 000 Bewohn­er seit der Schlies­sung der Geburt­sklinik 2013. Das Bürg­erkomi­tee für den Erhalt des HFR-Stan­dorts Riaz werde nun re­aktiviert.

ZAHLEN UND FAKTEN
Mehr Ärzte als das Insel­spi­tal

Mit ein­er Struk­tur an drei Stan­dorten schreibt das Freiburg­er Spi­tal (HFR) für Chirurgie und Orthopädie neun Mil­lio­nen Franken Ver­lust im Jahr. Ins­ge­samt gab es bish­er 17  Oper­a­tionssäle: zehn in Freiburg, vier in Riaz und drei in Tafers. In Freiburg betrug 2019 bei 10 919 Oper­a­tio­nen die Aus­las­tung inklu­sive Woch­enende und nachts 44 Prozent, in Riaz mit 2308 Oper­a­tio­nen 36  Prozent und in Tafers mit 1372 Oper­a­tio­nen 38 Prozent unter der Woche. Als Richtwert gilt eine Aus­las­tung von 50 bis 70  Prozent. Für den Bere­ich Chirurgie Orthopädie zeigt ein Ver­gle­ich: Das Insel­spi­tal hat einen Che­farzt, das HFR vier; das Insel­spi­tal hat vier Lei­t­ende Ärzte, das HFR sieben. Bis zu den Assis­ten­zärzten hat das HFR mehr als die Insel.

Autor: Urs Haen­ni

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Staatsrat will HFR mehr Autonomie einräumen — FN vom 8.07.2020

Thema: Grossrat

Der Staat­srat zeigt sich gewil­lt, für das HFR beim Per­son­al­recht Anpas­sun­gen vorzunehmen. Dies geht aus sein­er Antwort auf eine Anfrage her­vor.

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Wie sehen der kün­ftige Auf­trag und die Organ­i­sa­tion des Freiburg­er Spi­tals HFR aus? Das woll­ten die Gross­räte Daniel Bürdel (CVP, Plaf­feien) und Rudolf Von­lan­then (FDP, Gif­fers) in ein­er Anfrage vom Staat­srat wis­sen. Dabei erbat­en sie Infor­ma­tio­nen über den Leis­tungsauf­trag und die strate­gis­che Aus­rich­tung ins­beson­dere auch der Spi­tal­stan­dorte. Sie woll­ten aber auch Auskun­ft über das Per­son­al­we­sen und die Buch­hal­tung.

Bezüglich der Aus­rich­tung des HFR ver­wies der Staat­srat auf die herrschen­den Führungssys­teme und Kom­pe­ten­zen, die dem Ver­wal­tungsrat die Ver­ant­wor­tung für eine effiziente und wirtschaftliche Führung über­tra­gen. Dies sei passend und nicht zu ändern, so der Staat­srat. Er ver­wies darauf, dass die Organ­i­sa­tion der Spi­taltätigkeit­en an den Stan­dorten Teil der oper­a­tiv­en Führung sei. Er stellte aber auch in Aus­sicht, dass für 2023 eine neue Pla­nung mit neuen Leis­tungsaufträ­gen durch den Staat­srat vorge­se­hen sei.

Bil­lens noch offen

Das öffentliche Per­son­al­recht sei eine ständi­ge Her­aus­forderung für die Spitäler, hält der Staat­srat weit­er fest. Um dem HFR mehr Autonomie zu ermöglichen, sei er bere­it, eine Anpas­sung des Geset­zes über das HFR oder ein spez­i­fis­ches Kapi­tel für die Spitäler im Staatsper­son­alge­setz vorzu­sehen.

Eine Anfrage betr­e­f­fend die Zukun­ft des Stan­dorts Bil­lens im Glanebezirk beant­wortet der Staat­srat dahinge­hend, dass noch kein Entscheid zur Aufrechter­hal­tung oder ein­er allfäl­li­gen Schlies­sung des Stan­dorts getrof­fen sei.

Autor: Urs Haen­ni

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Bewährtes Instrument hilft in der Corona-Krise — FN vom 28.05.2020

Thema: Grossrat

Für wirtschaftliche Pro­jek­te in den ländlichen Regio­nen des Kan­tons Freiburg ste­hen bis 2023 neu 18,7 Mil­lio­nen Franken zur Ver­fü­gung. Der Grosse Rat stimmte dem kan­tonalen Anteil für die vierte Tranche der Neuen Region­alpoli­tik ein­stim­mig zu.

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Freiburg­er Pro­jek­ten ste­hen im Rah­men der Neuen Region­alpoli­tik (NRP) für die näch­sten vier Jahre 18,7 Mil­lio­nen Franken zur Ver­fü­gung: 11 Mil­lio­nen Franken vom Kan­ton – davon 7,4 Mil­lio­nen als A‑fonds-per­du-Beiträge und 3,6 Mil­lio­nen als Dar­lehen – sowie 7,7 Mil­lio­nen Franken vom Bund.Unterstützt wer­den Vorhaben in den Bere­ichen Indus­trie und Touris­mus. Neben Land- und Randge­mein­den wer­den neu auch Bergge­mein­den berück­sichtigt. Der Grosse Rat hat gestern den kan­tonalen Beitrag für diese vierte Tranche der NRP mit 95  gegen null Stim­men ge­nehmigt.

Volk­swirtschafts­di­rek­tor Olivi­er Cur­ty (CVP) beze­ich­net das Pro­gramm, das sich über die Jahre 2020 bis 2023 erstreckt, als «wichti­gen Pfeil­er für die Wieder­ankurbelung der kan­tonalen Wirtschaft». Die NRP sei nicht das einzige In­strument zu diesem Zweck. So wür­den touris­tis­che Pro­jek­te beispiel­sweise zusät­zlich durch den Touris­mus­förderungs­fonds unter­stützt.

Beim Pro­gramm zur Stärkung der Wet­tbe­werb­s­fähigkeit der Regio­nen ergänzen sich eid­genös­sis­che und kan­tonale Beiträge: Ein Kan­ton muss min­destens den gle­ichen Betrag wie der Bund sprechen. Im Falle des Kan­tons Freiburg mul­ti­pliziert dieser seinen Anteil gar mit dem Fak­tor 1,3. Armand Jaquier (SP, Romont) hielt in der gestri­gen Debat­te fest, dass Freiburg bei der let­zten Tranche noch den Fak­tor  1,35 bezahlt hat­te und auch der Bun­des­beitrag höher war. Cur­ty ver­sicherte aber, dass sich der Staat­srat flex­i­bel und prag­ma­tisch zeigen werde, wenn die zu unter­stützen­den Pro­jek­te einen höheren Betrag nötig machen wür­den. Der Rück­gang im Bud­get bet­rifft vor allem die rück­zahlbaren Dar­lehen; in der Peri­ode 2016 bis 2019 bezog von 63 Pro­jek­ten aber nur eines ein Dar­lehen.

Wie der Volkswirtschafts­direktor aus­führte, richtet sich die kan­tonale Strate­gie der NRP an drei Haup­tach­sen aus: Lebens­mit­tel­bere­ich und Biowirtschaft, dig­i­tale Ver­ankerung sowie Smart Ter­ri­to­ry.

Gross­rätin Nadine Gob­et (FDP, Bulle) ist überzeugt, dass der NRP-Beitrag einen pos­i­tiv­en Ein­fluss auf die Wirtschaft hat. Freiburg habe das Pro­gramm bish­er schon opti­mal aus­genutzt, und die Aus­rich­tung auf den dig­i­tal­en Wan­del stelle eine ziel­gerichtete Investi­tion dar.

Daniel Bürdel (CVP, Plaf­feien) wies darauf hin, dass das Bud­get für die vierte Tranche der Freiburg­er NRP noch vor Aus­bruch der Coro­na-Krise erstellt wor­den war. Er sprach sich deshalb für eine Erhöhung aus und nahm entsprechend befriedigt Cur­tys Aus­sage zur Ken­nt­nis, dass dies bei Bedarf möglich sei. Der Plaf­feier zeigte sich auch zufrieden, dass nun 600 000 Franken für Pro­jek­te in Bergge­mein­den zur Ver­fü­gung ste­hen. Bürdel regte an, für Pro­jek­te noch stärk­er mit Freiburg­er Hochschulen zusam­men­zuar­beit­en.

Für Cédric Péclard (La Broye c’est vous, Aumont) ist es erfreulich, dass die NRP auch die Unter­stützung von Pro­jek­ten über Kan­ton­s­gren­zen hin­weg ermöglicht. Armand Jaquier kri­tisierte aber, in der Ver­gan­gen­heit hät­ten gewisse Fir­men Unter­stützung erhal­ten und dann Stellen in andere Regio­nen delokalisiert.

Autor: Urs Haen­ni

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Noch sind die Hürden für viele zu hoch — FN vom 12.05.2020

Thema: Grossrat

Seit gestern dür­fen grund­sät­zlich alle Leis­tungs- und Freizeit­sportler in der Schweiz wieder trainieren, wenn sie strik­te Hygien­eregeln ein­hal­ten. Ger­ade für Clubs im Bre­it­en­sport sind die Vor­gaben aber nur teil­weise prak­tik­a­bel. Die FN haben bei Vere­inen nachge­fragt.

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Gestern kam ein Stück Nor­mal­ität zurück in den Schweiz­er All­t­ag. So durften beispiel­sweise Restau­rants, Geschäfte, Schulen und Museen unter kon­se­quenter Ein­hal­tung von Schutzkonzepten und den bekan­nten Hygiene- und Ver­hal­tensregeln im Kampf gegen das Coro­n­avirus wieder öff­nen. Auch im Bre­it­en­sport kon­nten gestern die Train­ings in allen Sportarten wieder aufgenom­men wer­den. Dabei gel­ten allerd­ings fol­gende Ein­schränkun­gen: Die Sportak­tiv­ität darf nur in Kle­in­grup­pen mit max­i­mal fünf Per­so­n­en, ohne Kör­perkon­takt und unter Ein­hal­tung der Hygiene- und Dis­tanzregeln erfol­gen. Zudem musste jed­er Sportver­band ein detail­liertes Schutzkonzept vor­legen, das aufzeigt, wie die Sportart aus­geübt wer­den kann, so dass die Gefahr ein­er Ansteck­ung möglichst ger­ing ist.

Für viele Clubs sind die Hy­gie­nevorschriften aber zu streng, sprich die Hür­den der Lockerung zu gross, um den Train­ings­be­trieb wieder aufnehmen zu kön­nen. Oder aber die Hallen sind ganz ein­fach weit­er­hin geschlossen. Die FN haben bei eini­gen Sportvere­inen nachge­fragt, wie sie denn – falls über­haupt – wieder ins Train­ing ein­steigen.

FC Plaf­feien bleibt vor­sichtig

Zurück­hal­tend gibt sich Andreas Schrag, Präsi­dent des FC  Plaf­feien. Wie die meis­ten Region­alvere­ine im Fuss­ball ist ein geregel­ter Train­ings­be­trieb mit den strik­ten Aufla­gen nicht umset­zbar. So sieht das vom Schweiz­er Fuss­bal­lver­band erar­beit­ete Schutzkonzept etwa vor, dass das benutzte Train­ings­ma­te­r­i­al (mobile Tore, Hütchen usw.) nach jed­er Benutzung desin­fiziert wer­den muss und die Bälle nicht in die Hand genom­men, son­dern nur mit dem Fuss gespielt wer­den sollen. «Stand heute ziehen wir die Pause deshalb für unsere Junioren- und Frauenteams bis zum Som­mer durch.» Etwas anders gestal­tet sich die Sit­u­a­tion für das Fan­ion­team, das in der 2. Liga spielt. «Die Spiel­er bren­nen da­rauf, dass es wieder los­ge­ht. Wir pro­bieren, was mit den Aufla­gen möglich ist», sagt Schrag. Man habe in Plaf­feien das Glück, zwei Ter­rains zur Ver­fü­gung zu haben, und komme sich so nicht allzu sehr ins Gehege. «Das Train­ing am Ball bleibt aber schwierig – und ste­ht darum auch nicht im Vorder­grund.» Zudem sei die Teil­nahme für die Spiel­er frei­willig, die Gesund­heit ste­he nach wie vor im Vorder­grund.

Floor­ball Freiburg vor geschlosse­nen Hallen

Vorder­hand weit­er nicht trainiert wird bei Floor­ball Freiburg, ganz ein­fach deshalb, weil keine Infra­struk­turen zur Ver­fü­gung ste­hen. «Obwohl wir mit dem Train­ing starten kön­nten, ist die Real­ität eine andere. Im Moment sieht es danach aus, als ob die Turn­hallen in der Stadt früh­estens am 8.  Juni wieder geöffnet wer­den», hält David Krien­bühl fest. Der Club-Präsi­dent erwartet dies­bezüglich bald Neuigkeit­en. So oder so wür­den die Ein­schränkun­gen den Club aber weniger tre­f­fen als andere Sportarten. «Im Gegen­satz zum Fuss­ball wäre bei uns sowieso noch Pause. Der Kick­off für das physis­che Train­ing ist auf den 18. Mai ange­set­zt. Für uns kam die Pan­demie deshalb fast zum besten Zeit­punkt.» Mehr als das Passspiel und die Schüsse zu trainieren, wäre in den vorgeschriebe­nen Kle­in­grup­pen und ohne Kör­perkon­takt eh nicht möglich. Insofern wartet man beim Freiburg­er NLB-Vere­in ab.

TV Murten Vol­ley muss warten

Noch etwas in Geduld üben müssen sich auch die Vol­ley­bal­lerin­nen und Vol­ley­baller vom TV Murten. «Die Gemeinde hat ihr Okay noch nicht gegeben, und die Turn­hallen sind weit­er geschlossen», sagt TK-Chef Tris­tan Wieland. Er hofft aber, dass sich das bis in zwei Wochen geregelt hat. Sobald die Hallen offen seien (geschlossen blieben weit­er die Garder­oben), wür­den die 1.-Liga-Teams und ein Teil vom Nach­wuchs wieder trainieren, «natür­lich unter Ein­hal­tung der Schutz­mass­nah­men. Beim Vol­ley­ball find­et kein Kör­perkon­takt statt, weshalb doch einiges möglich ist.» Vor­gaben wie etwa die Reini­gung der Bälle nach jedem Train­ing seien umset­zbar.

Startschuss für Leich­tath­leten

Bere­its heute Dien­stag offiziell ges­tartet mit dem Train­ing wird bei den Leich­tath­leten vom TSV Düdin­gen. «Die Anlage im Leimack­er kann benutzt wer­den», erk­lärt Abteilungsleit­er Kurt Kol­ly. «Wir begin­nen mit den tech­nis­chen Diszi­plinen. Die Lauf­grup­pen trainieren noch ausser­halb der Bahn.» Es werde in mehreren Schicht­en trainiert – mit je vier Ath­leten und einem Train­er. «Das Schutzkonzept von Swiss Ath­let­ics ist mit der Gemeinde Düdin­gen abge­sprochen. Es braucht aber ein Umdenken. Wir Train­er etwa dür­fen den Ath­leten nicht zu nahe kom­men, um sie zu kor­rigieren.»

Der TC Plas­selb trainiert

Als pos­i­tiv beze­ich­net Daniel Bürdel, Präsi­dent des Ten­nis-Clubs Plas­selb, die Lockerun­gen. «Wir sind froh, kann es wieder weit­erge­hen.» Seit gestern sind die Junioren wieder im Train­ing. Max­i­mal fünf Per­so­n­en sind pro Platz erlaubt. «Die Vorschriften einzuhal­ten, ist kein Prob­lem, wir kön­nen im ähn­lichen Rah­men wie vorher trainieren.» Die Plätze in Plas­selb sind sowohl für Club-Mit­glieder als auch für Gäste offen. «Jed­er ist willkom­men. Wir müssen einzig wis­sen, wer auf dem Platz ste­ht.» Geplant ist zudem, dass der Club seine Turniere trotz Coro­na in leicht abgeän­dert­er Form durch­führt.

Autor: Frank Stet­tler

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Das Potenzial wird nicht ausgeschöpft — FN vom 27.02.2020

Thema: Grossrat

Der Cam­pus Schwarzsee hat let­ztes Jahr 57 839 Über­nach­tun­gen reg­istri­ert, davon 8806 im Sport- und Freizeitzen­trum. Zu wenig, find­et Gross­rat Daniel Bürdel. Er bemän­gelt die Ver­mark­tung und die immer noch fehlende Betrieb­sstruk­tur.

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«Der Cam­pus Schwarzsee, ins­beson­dere das kan­tonale Sport- und Freizeitzen­trum, ist für den Staat­srat ein Pro­jekt, das ihm sehr am Herzen liegt.» Dies antwortet der Freiburg­er Staat­srat ein­lei­t­end auf eine Anfrage von Gross­rat Daniel Bürdel (CVP, Plaf­feien). Dieser hat­te der Kan­ton­sregierung eine ganze Rei­he von Fra­gen zum Betrieb und zur Zukun­ft der ehe­ma­li­gen Mil­itärkaserne im hin­teren Teil des Schwarzsee-Tals gestellt.

Hal­len­pro­jekt kommt im April

Der Staat­srat bekräftigt klar den Willen, den Schw­er­punkt des Sport- und Freizeitzen­trums auf dem Cam­pus auf Aktiv­itäten mit Jugendlichen zu set­zen. Das heutige Ange­bot an Cam­pus-Ein­rich­tun­gen werde aber nicht allen Anforderun­gen der Grup­pen vol­lum­fänglich gerecht. Deshalb sei es ihm ein Anliegen, die geplante Dreifach­turn­halle so rasch als möglich zu bauen.

Der Grosse Rat hat­te für die Halle einen Kred­it von 7,7 Mil­lio­nen Franken gesprochen. Ursprünglich war geplant, dass die Halle bere­its Ende 2019 ste­ht. Die Pla­nung verzögerte sich aber unter anderem deshalb, weil sich Staat und Gemeinde Plaf­feien nicht einig waren über den besten Stan­dort der neuen Halle. Jet­zt gibt der Kan­ton den neuen Fahrplan durch: «Die Jury dürfte ihren Entscheid voraus­sichtlich bis Anfang April dieses Jahres bekan­nt geben», heisst es in der Antwort. Er stellt in Aus­sicht, dass die Halle bis ­Ende 2022 ste­hen kön­nte.

Betrieb­sstruk­tur noch unklar

Eng mit diesem Pro­jekt ver­bun­den sei die Schaf­fung der Betrieb­s­ge­sellschaft, heisst es in der Antwort weit­er. Daniel Bürdel hat­te wis­sen wollen, wann die schon lange angekündigte und vom Grossen Rat geforderte Struk­tur denn nun umge­set­zt werde. Das The­ma sei mit dem Vor­stand der ­Gruppe für Sport und Freizeit des Grossen Rats disku­tiert wor­den und werde weit­er erörtert, schreibt der Staat­srat. «Diese Arbeit­en kön­nen voraus­sichtlich im Herb­st präsen­tiert wer­den.»

Das geht Daniel Bürdel zu wenig schnell. «Warum zuwarten?», fragt er. Er sehe keinen direk­ten Zusam­men­hang zwis­chen der geplanten Halle und der fehlen­den Betrieb­sstruk­tur. Es brauche diese Gesellschaft so rasch als möglich, um den Auf­bau des Sport- und Freizeitzen­trums weit­er voranzutreiben und die Ver­mark­tung der 700 Cam­pus-Bet­ten in Gang zu brin­gen.

Poten­zial nicht aus­geschöpft

Der CVP-Gross­rat und Gemein­der­at von Plaf­feien ist überzeugt, dass damit auch die heutige Aus­las­tung des Cam­pus, vor allem des Sport- und Freizeitzen­trums, verbessert werde. Nach­fra­gen der FN beim Kan­ton haben ergeben, dass im Cam­pus let­ztes Jahr 57 839 Über­nach­tun­gen regis­triert wor­den sind, allein 49 000 davon durch die rund 12 000 Zivil­dien­stleis­ten­den, die sich unter der Woche dort aufhal­ten. Das Sport- und Freizeitzen­trum hat 8806 Über­nach­tun­gen gener­iert. Gegenüber 2017 sind dies 4214 Über­nach­tun­gen mehr. «Da ist aber noch ein riesiges Poten­zial vorhan­den, das nicht aus­geschöpft wird», sagt Daniel Bürdel. Allein an der fehlen­den Halle könne es nicht liegen, dass das Sport- und Freizeitzen­trum heute nicht genü­gend aus­ge­lastet sei. Beim Cam­pus selb­st und in der näheren Umge­bung stün­den viele andere Freizeit- und Sportan­la­gen zur Ver­fü­gung.

Gemäss der Antwort des Staat­srats wird das Sport- und Freizeitzen­trum unter anderen von Schulen, Teil­nehmern von Jugend-und-Sport-Kursen und ‑lagern sowie Sportvere­inen genutzt. Es waren 2019 rund 70 Grup­pen. Das Jahres­bud­get des Cam­pus beträgt gemäss Kan­ton 5,7 Mil­lio­nen Franken. Davon sind 2,5 Mil­lio­nen Franken für Abschrei­bun­gen auf den Gebäu­den vorge­se­hen. Der Ertrag beläuft sich auf 4,7 Mil­lio­nen Franken. Momen­tan macht der Cam­pus also ein Defiz­it von etwa ein­er Mil­lion Franken.

Wie der Staat­srat schreibt, arbeit­et der Cam­pus eng mit Betrieben der Region zusam­men, so für die Wäscherei, die Reini­gung und Arbeit­en an den Gebäu­den. Aber auch mit den touris­tis­chen Part­nern der Region. Der Kan­ton set­ze sich für die Weit­er­en­twick­lung der Ange­bote ein, indem er zum Beispiel die Kun­steis­bahn via Loterie Romande mit einem Betrag unter­stützt habe.

PARKPLÄTZE
Bewirtschaf­tung wird neu geregelt

Plaf­feien als Stan­dort­ge­meinde und der Kan­ton Freiburg als Besitzer des Cam­pus ver­han­deln über eine neue Vere­in­barung für die Bewirtschaf­tung der Park­plätze beim Cam­pus. Das Amt für Sport hat­te den Ver­trag auf Ende 2019 gekündigt, weil es mit den bish­eri­gen Rah­menbe­din­gun­gen nicht mehr ein­ver­standen war. Unter anderem hat­te der Kan­ton bemän­gelt, dass die Gemeinde dem Staat bis dahin keine Parkge­bühren rück­vergütet hat­te. Dies bestätigte Daniel Bürdel, Gemein­der­at von Plaf­feien. Dafür habe die Gemeinde aber sämtliche Kosten für Instand­stel­lung und Unter­halt über­nom­men und dabei auch grössere Investi­tio­nen getätigt, erk­lärte er.

Der CVP-Gross­rat und Gemein­der­at von Plaf­feien hat­te in sein­er Anfrage wis­sen wollen, ob der Staat­srat ein eigenes Bewirtschaf­tungssys­tem ein­führen wolle. Dies verneint die Kan­ton­sregierung in ihrer Antwort. Die bish­erige Vere­in­barung sei jedoch für die derzeit­ige Nutzung des Cam­pus nicht mehr geeignet, da das Gelände stärk­er genutzt werde. So müsse etwa die Schneeräu­mung früher erfol­gen.

Andere Aus­gangslage

Der Plaf­feier Gemein­der­at Daniel Bürdel bestätigt, dass die frühere Vere­in­barung noch aus ein­er Zeit stammt, als der Cam­pus vom Mil­itär genutzt wurde. Die Gespräche zwis­chen Gemeinde und Kan­ton seien am Laufen. Ziel sei, auch mit dem Cam­pus-Besitzer eine gang­bare Lösung zu find­en und eine Vere­in­barung abzuschliessen, wie die Gemeinde dies bere­its mit allen anderen Grundbe­sitzern getan hat, ­deren Park­plätze sie bewirtschaftet.

Autor: Imel­da Ruffieux

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Fragen und Vorschläge zum künftigen HFRFN vom 26.02.2020

Thema: Grossrat

Zwei Gross­räte fordern möglichst bald Klarheit über die kün­fti­gen Auf­gaben der HFR-Stan­dorte. Auch möcht­en sie mehr Autonomie für das Per­son­al­we­sen.

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Im Novem­ber hat der Ver­wal­tungsrat des Freiburg­er Spi­tals (HFR) seine Vision 2030 dargelegt: Sie basiert auf mehreren Gesund­heit­szen­tren in den Regio­nen und einem Spi­talzen­trum bei Freiburg. Wichtige Fra­gen etwa bezüglich der Auf­gaben der Stan­dorte sollen diesen Früh­ling beant­wortet wer­den.

Diese Ungewis­sheit greift eine Anfrage der Gross­räte Daniel Bürdel (CVP, Plaf­feien) und Rudolf Von­lan­then (FDP, Gif­fers) auf. Sie wollen vom Staat­srat wis­sen, welchen Leis­tungsauf­trag er dem HFR defin­i­tiv erteilen werde. Dazu gehört auch die Frage, ob sich das HFR auf eine gute Grund­ver­sorgung konzen­tri­eren und die Spitzen­medi­zin den Spitälern Chuv und Insel über­lassen wolle. Aus region­alpoli­tis­ch­er Sicht sei es wichtig, dass möglichst rasch Klarheit über die Spi­tal­stan­dorte geschaf­fen werde. Ins­beson­dere wollen sie Infor­ma­tio­nen über den kün­fti­gen Auf­trag des Spi­tals Tafers.

Ein Bericht des Staat­srats als Antwort auf diverse Vorstösse aus dem Grossen Rat sowie die neu einge­set­zte Spi­talführung stim­men die bei­den Gross­räte zuver­sichtlich, dass das HFR mit ein­er Strate­giean­pas­sung den Weg in eine bessere Zukun­ft finde, schreiben sie.

In ihrer Anfrage fordern Bürdel und Von­lan­then aber eine grössere Autonomie im Bere­ich des Per­son­al­we­sens. Sie wollen, dass für das HFR im Per­son­alge­setz des Kan­tons ein eigenes Regle­ment oder zumin­d­est ein eigenes Kapi­tel geschaf­fen wird. Auch müsse das HFR kün­ftig eine eigene Betrieb­s­buch­hal­tung führen.

Autor: Urs Haen­ni

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OS-Schüler erhalten keine Tablets — FN vom 22.02.2020

Thema: Grossrat

«Ja, aber massvoll»: So fasst der Freiburg­er Staat­srat seine Strate­gie zur Dig­i­tal­isierung der Ori­en­tierungss­chulen zusam­men. Als «pas­sive Antwort» und «Hin­hal­te­tak­tik» beze­ich­nen zwei Sensler Gross­räte diese Sicht. Sie fordern ein rascheres Vorge­hen.

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Der Staat­srat will nicht alle Schü­lerin­nen und Schüler der Ori­en­tierungss­chulen (OS) mit einem eige­nen Com­put­er oder einem eige­nen Tablet ausstat­ten. Das schreibt die Freiburg­er Kan­ton­sregierung in ihrer Antwort auf eine Motion der bei­den Gross­räte Urs Per­ler (CSP, Schmit­ten) und Daniel Bürdel (CVP, Plaf­feien).

Die «1 to 1»-Strategie – also ein Gerät pro Schü­lerin und Schüler – sei «ganz all­ge­mein betra­chtet nicht unbe­d­ingt das beste Konzept für die Inte­gra­tion von Medi­en und Infor­matik in der oblig­a­torischen Schule», heisst es in der staat­srätlichen Antwort. Es sei auch nicht ersichtlich, warum die Jugendlichen der OS ein Gerät erhiel­ten, die Kinder auf der Unter­stufe aber nicht, da ja bere­its in den Klassen 7H und 8H Medi­en- und Infor­matikun­ter­richt erteilt werde.

Erst muss ein Konzept her

Staat­srat Jean-Pierre Siggen (CVP) sagte es den FN so: «Bevor wir das Mate­r­i­al anschaf­fen, müssen wir ein päd­a­gogis­ches Konzept erar­beit­en.» Das kön­nte allerd­ings noch eine Weile dauern. Die Deutschschweiz­er Kan­tone haben ihren Lehrplan 21 auf das laufende Schul­jahr einge­führt – und damit auch das Fach Medi­en und Infor­matik. Die Westschweiz­er Kan­tone hinge­gen kön­nen ihren neuen gemein­samen Lehrplan früh­estens auf das Schul­jahr 2023/24 imple­men­tieren. «Ohne kan­tonales päd­a­gogis­ches Konzept sind auch die Bedürfnisse und Ziele nicht klar fest­gelegt», schreibt der Staat­srat. Siggen betont auch, dass zuerst die Lehrerin­nen und Lehrer geschult wer­den müssten, bevor IT-Geräte für alle Schü­lerin­nen und Schüler einge­führt wer­den kön­nten.

Die bei­den Gross­räte Per­ler und Bürdel zeigen sich ent­täuscht über die Antwort. «Sie ist pas­siv», sagt Bürdel: «Die Antwort nen­nt vor allem Prob­leme und zeigt keine Lösun­gen auf.» Und Per­ler erken­nt in der Antwort «eine Hin­hal­te­tak­tik». Auch ihm fehlt «das Weit­er­führende»

Zu langsam

Für Bürdel ist klar, dass die oblig­a­torische Schule die Jugendlichen auf die Beruf­swelt vor­bere­it­en muss. «Darum muss auch der Unter­richt dig­i­taler wer­den.» Auch wenn der Staat­srat dies nicht im Prinzip abstre­ite, gehe es ihm nicht schnell genug voran.

Per­ler ärg­ert, dass der Staat­srat oft von der Dig­i­tal­isierung spricht. «Wird es dann konkret, dann scheut er sich, das dafür nötige Geld in die Fin­ger zu nehmen.»

MITTELSCHULE
Ab Som­mer mit eigen­em Com­put­er zur Schule

Bring your own device – bring dein eigenes Gerät mit: Nach dieser Devise sollen ab kom­men­dem Som­mer die Freiburg­er Mit­telschulen funk­tion­ieren. An den Gym­nasien, der Han­delsmit­telschule und der Fach­mit­telschule müssen alle neuen Schü­lerin­nen und Schüler ihren eige­nen Com­put­er mit­brin­gen. Die Lehrerin­nen und Lehrer entschei­den dann sel­ber, ob und wie sie die Geräte in ihren Unter­richt ein­bauen: ob die Jugendlichen sich direkt auf dem Lap­top Noti­zen machen dür­fen, ob sie gar die Unter­la­gen für den Kurs via E‑Mail erhal­ten – oder ob es keine Geräte im Schulz­im­mer geben soll. «Die Pilot­pro­jek­te an der Han­delsmit­telschule und am Kol­legium Gam­bach ver­laufen sehr zufrieden­stel­lend, wir haben keine Prob­leme», sagt Staat­srat Jean-Pierre Siggen (CVP) den FN.


Mora­to­ri­um gefordert

Das sehen nicht alle so. Lehrkräfte und Eltern sor­gen sich, und auch Umweltbe­denken kom­men auf. So ver­langt die Bewe­gung des Freiburg­er Kli­mas­treiks in ein­er Volksmo­tion ein Mora­to­ri­um, Eltern haben eine Peti­tion lanciert, und es gab einen offe­nen Brief von Lehrper­so­n­en. Inter­essierte haben mehrere Denkgrup­pen gebildet. Gestern kri­tisierten die Grup­pen Jean-Pierre Siggen in ein­er Mit­teilung: Er wolle nicht öffentlich über das Pro­jekt «Bring your own device» disku­tieren und ver­weigere den Dia­log. Sie forderten ihn zu öffentlichen Gesprächen auf – und zu einem Mora­to­ri­um: Vorder­hand solle «Bring your own device» im Kan­ton Freiburg nicht einge­führt wer­den.

SENSLER OS-SCHULEN
Es geht auch um die Finanzierung

Wenn disku­tiert wird, ob die Schulen mit trag­baren Com­put­ern und Tablets aus­ges­tat­tet wer­den sollen, geht es immer auch um die Frage, wer das alles bezahlen wird. Die bei­den Sensler Gross­räte Urs Per­ler (CSP, Schmit­ten) und Daniel Bürdel (CVP, Plaf­feien) haben in ihrer Motion (siehe Haupt­text) denn auch klar gefordert, dass kün­ftig der Kan­ton die Tablets bezahlen soll. Heute sind die Gemein­den dafür zuständig. «Das Tablet wird zum Lehrmit­tel wie ein Buch», sagt Bürdel. «Wenn jede Gemeinde sel­ber entschei­det, ob sie Tablets zur Ver­fü­gung stellt, haben kan­ton­sweit nicht mehr alle Jugendlichen die gle­ichen Voraus­set­zun­gen.»

Der Staat­srat hat in sein­er Antwort auf die Motion berech­net, was die Ein­führung eines Geräts pro Schü­lerin und Schüler kosten würde: 16 Mil­lio­nen Franken für den Kan­ton und 2,6 Mil­lio­nen Franken für die Gemein­den. Denn diese müssten für das Infor­matiknetz und den Strom aufkom­men. Der Staat­srat geht davon aus, dass zudem zu Beginn sechs Vol­lzeit­stellen geschaf­fen wer­den müssten, damit eine pro­fes­sionelle Begleitung des Pro­jek­ts möglich wäre.

Sel­ber in die Tasche greift schon ein­mal der Gemein­de­ver­band OS Sense: Die Gemein­den haben beschlossen, an den Ori­en­tierungss­chulen mit der Strate­gie «1 to 1» zu fahren – also alle Schü­lerin­nen und Schüler mit einem eige­nen Gerät auszus­tat­ten. «An diesem Pilot­pro­jekt hal­ten wir nach wie vor fest», sagt Christa Bür­gy, Präsi­dentin des OS-Ver­bands Sense und Gemein­derätin in Wün­newil-Fla­matt. «Es ist zukun­fts­gerichtet und wichtig für unsere Schü­lerin­nen und Schüler.» Über die Antwort des Staat­srats zeigt sie sich ent­täuscht.

Autor: Nicole Jegerlehn­er

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