Ein Gelegenheitskauf für den Kanton — FN 14.09.2018

Kategorie : Grossrat

Die Krim­i­nalpolizei soll eine neue Zen­trale in Granges-Pac­cot erhal­ten. Der Grosse Rat genehmigte gestern für den Kauf der entsprechen­den Liegen­schaft und die Pro­jek­tierung 11,5 Mil­lio­nen Franken.

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Der Staat kauft von der Boschung Meca­tronic AG zwei Gebäude an der Englis­bergstrasse in Granges-Pac­cot. Ziel ist es, dass die Krim­i­nalpolizei dor­thin umzieht, in die unmit­tel­bare Nach­barschaft des «Mad 3»-Gebäudes der Kan­ton­spolizei, welches im ver­gan­genen Dezem­ber eingeweiht wurde. Mit 94 zu null Stim­men hiess der Grosse Rat gestern einen entsprechen­den Verpflich­tungskredit von 11,5  Mil­lio­nen Franken gut. Von diesem Betrag ent­fal­len 9,8  Mil­lio­nen Franken auf den Kauf des Are­als. Mit den restlichen 1,7  Mil­lio­nen Franken wer­den die Mach­barkeitsstu­dien, das Auswahlver­fahren, das Vor­pro­jekt, das Baupro­jekt und das Baube­wil­li­gungsver­fahren finanziert.

Ide­aler Stan­dort

Das kleinere der bei­den Gebäude soll abgeris­sen wer­den, das grössere entsprechend umge­baut. Details zu den Bau­plä­nen kon­nte Staat­srat Jean-François Steiert (SP) gestern noch nicht präsen­tieren. «Es han­delt sich um einen echten Gele­gen­heit­skauf, der aber der Immo­bilien­strate­gie des Staats entspricht», sagte Steiert dazu. Der Stan­dort unweit der Auto­bah­ne­in­fahrt Freiburg-Nord sei ideal. Klar sei auch, dass die Krim­i­nalpolizei Syn­ergien nutzen könne, wenn sie kün­ftig nur noch rund 150  Meter Luftlinie vom Kom­mando und der Gen­darmerie ent­fernt sei. Möglich sei auch, dass weit­ere Ver­wal­tungszweige in das Gebäude kämen. Der Staat­srat werde zum gegebe­nen Zeit­punkt mit einem entsprechen­den Baukredit vor den Grossen Rat treten. Im schlimm­sten Fall – wenn sich alle Pläne des Staat­srats für dieses Areal als nicht mach­bar erweisen wür­den – könne der Staat das Areal auch gewinnbrin­gend wieder verkaufen. Unklar ist laut Steiert noch, was mit dem jet­zi­gen Stan­dort der Krim­i­nalpolizei an der Grenette geschieht. Es gebe mehrere Ideen für diesen zen­tralen Stan­dort im Freiburger Burgquartier, etwa ein Hotel oder Ver­wal­tungs­ge­bäude. Denkbar wäre auch eine Laden­zeile im Erdgeschoss, um die Attrak­tiv­ität dieses Stan­dorts zu steigern – wie Gross­rat Daniel Bürdel (CVP, Plaf­feien) dies vorgeschla­gen habe.

«Staat kann nur prof­i­tieren»

Den Ein­wand, dass die Krim­i­nalpolizei ins Zen­trum der Kan­ton­shaupt­stadt gehöre, liess Steiert nicht gel­ten. Denn die Anzahl der Fälle, in denen sie wirk­lich ins Burgquartier aus­rücken müsse, sei ger­ing. Viel gravieren­der sei gegen­wär­tig der Zeitver­lust auf der Murten­strasse wegen stock­enden Verkehrs, etwa bei Gefan­genen­trans­porten. Sämtliche Frak­tio­nen hat­ten sich für ein Ein­treten auf die Vor­lage aus­ge­sprochen. «Das Areal ist ideal und gross genug», sagte Benoît Glas­son (FDP, Sorens). «Einzig der Stu­di­enkredit von 1,7  Mil­lio­nen Franken scheint unserer Frak­tion etwas tief ange­setzt.» Gio­vanna Garghen­tini Python (SP, Freiburg) bemerkte: «Der Staat kann als Eigen­tümer dieses Are­als nur prof­i­tieren, denn die Gebäude kön­nten später je nach Bedürfnis auch noch erweit­ert wer­den.»

Gemäss Daniel Bürdel würde es sich anbi­eten, einen Teil des Are­als auch einem pri­vaten Unternehmen zur Ver­fü­gung zu stel­len. Nico­las Gal­ley (SVP, Ecuvil­lens), selbst beru­flich als Polizist tätig, erin­nerte daran, dass die Polizei im Kan­ton Freiburg jedes Jahr rund 5300 Gefan­genen­trans­porte erledi­gen müsse – und wie viel Zeit auf­grund des Verkehrs ver­loren gehe. Und auch Claude Chas­sot (Mitte links – CSP, Vil­larsel-le-Gibloux) sprach seit­ens der Mitte-links-Grün-Frak­tion von einer «sehr inter­es­san­ten Liegen­schaft».

Für Erheiterung sorgte im Ver­lauf der Debatte ein Spruch Steierts, mit dem er den Unter­schied zwis­chen diesem Geschäft und dem Fiasko rund um den geplanten Kauf des Schu­macher-Are­als in Schmit­ten (die FN berichteten) beschrieb: «Im Unter­schied zum Kul­turgüter­lager in Schmit­ten ken­nen wir bei unseren Krim­i­nalpolizis­ten das durch­schnit­tliche Gewicht.»

BOSCHUNG-GEBÄUDE
Fast 4700 Quadrat­meter

Das Areal, das der Kan­ton kaufen möchte, ist 4676 Quadrat­meter gross. Das 1991 gebaute Haupt­ge­bäude hat einen Grun­driss von 19 mal 34 Meter und fünf Stock­w­erke. Die Nutzfläche beträgt 2390 Quadrat­meter. Das Nebenge­bäude misst 18 mal 12 Meter, ver­fügt über zwei Stock­w­erke und stammt aus dem Jahr 1984. Derzeit wird das Areal über­haupt nicht genutzt. Die Fas­sade und die Innenein­rich­tun­gen des Haupt­ge­bäudes sind ver­al­tet und müssen ren­oviert wer­den. Das Nebenge­bäude wird abgeris­sen.

Autor: Jean-Claude Gold­schmid

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Viel Wind um die Windkraft — FN 14.09.2019

Kategorie : Grossrat

Ist der Kan­ton Freiburg als Stan­dort für wirtschaftlich betriebene Wind­kraftan­la­gen geeignet? Oder stel­len diese bloss eine Ver­schan­delung der Natur dar? Der Grosse Rat disku­tierte gestern über Energie im All­ge­meinen und den Schwyberg im Speziel­len.

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Rund 700 Seiten umfasst der neue kan­tonale Richt­plan, den der Staat­srat Ende Monat dem Bund zur Genehmi­gung vor­legen will. Der Grosse Rat nimmt dieses Pla­nungsin­stru­ment an der gestri­gen und heuti­gen Sitzung zur Ken­nt­nis. Obwohl die Gross­rätin­nen und Gross­räte nicht über den Richt­plan abstim­men kön­nen, sorgten einzelne The­men gestern für Diskus­sio­nen: allen voran die Visio­nen des Staat­srats für die Umset­zung der Energies­trate­gie 2050, im Speziel­len der Wind­kraft­stan­dort Schwyberg – das Thema, das auch in der von Markus Bapst (CVP, Düdin­gen) prä­si­dierten Richt­plan-Kom­mis­sion am kon­tro­ver­s­es­ten besprochen wor­den sei.

Wind­kraft ganz kip­pen?

Gestern ging es nicht nur um die Forderung von Emanuel Wae­ber (SVP, St. Antoni), die Wind­kraft ganz aus dem Richt­plan zu kip­pen, da sie während der Vernehm­las­sung heftig kri­tisiert wor­den sei. «Die Schweiz ist ein­fach kein Land für Wind­kraft», betonte er. Besser sei es, auf andere Arten erneuer­barer Energie zu set­zen. Etwa auf Foto­voltaik oder Geot­her­mie, also Pro­jekte, die eine höhere Akzep­tanz in der Bevölkerung finden. Unter­stützung erhielt Wae­ber von seinem Frak­tion­skol­le­gen Stéphane Peiry (Freiburg). «Wir sagen nicht grund­sät­zlich Nein zur Wind­en­er­gie», erk­lärte dieser. «Aber auf dem Gipfel des Schwyberg hat diese nichts zu suchen.» Die Umset­zung dieses Pro­jekts hätte irrepara­ble Ein­griffe in die Natur zur Folge, und ausserdem sei nicht ein­mal die Rentabil­ität gesichert.

Aufruf zu mehr Mut

Dem wider­sprach Eric Col­lomb (CVP, Lully): Wie jedes Bauw­erk aus Beton könne man auch die Sockel von Win­drädern wieder ent­fer­nen. Er rief dazu auf, mutig zu sein, und erin­nerte an den Stau­damm Rossens, der aus Grey­erz eine nationale Ref­erenz in Sachen Energiegewin­nung gemacht habe. Ähn­lich tönte es von Betrand Gail­lard (CVP, La Roche): Als vor 70  Jahren der Grey­erz­ersee ges­taut wor­den sei, habe man auch von einer Land­schaft­skatas­tro­phe gesprochen. Heute sie dies kein Thema mehr. «Wir sol­len nicht aus Angst alles ablehnen.»

Nur dort, wo es ren­tiert

«Wir soll­ten dort Win­dräder bauen, wo der Wind bläst, und jene Stan­dorte aus dem Richt­plan nehmen, wo ein Wind­park nicht rentabel betrieben wer­den kann», sagte Antoinette de Weck (FDP, Freiburg), Mit­glied der Vere­ini­gung «Ret­tet den Schwyberg». Sie kri­tisierte, dass im Richt­plan Wind­kraft­stan­dorte aufge­lis­tet sind, an denen es noch keine Mes­sun­gen gegeben habe. Staat­srat Olivier Curty (CVP) antwortete ihr, dass sich die Kan­ton­sregierung auch auf nationale Angaben gestützt habe.

Der Plaf­feier CVP-Gross­rat Daniel Bürdel ver­wies auf Stu­dien, die zeigen, dass die Investi­tio­nen in Win­dan­la­gen nach kurzer Zeit wieder kom­pen­siert wer­den kön­nen – auch die graue Energie, die beim Bau solcher Anla­gen ver­wen­det würde. «Es ist möglich, rentable Pro­jekte zu real­isieren», sagte er und wies darauf hin, dass ein Grossteil der Bevölkerung sich in einer Umfrage für Wind­kraft aus­ge­sprochen habe.

«Auf dem Schwyberg hat es genug Wind», unter­strich auch Nico­las Bür­gis­ser (FDP, Gif­fers). Es sei doch besser, erneuer­bare Energien in der Region zu pro­duzieren, statt Geld ins Aus­land abfliessen zu lassen – selbst, wenn es etwas teurer sei. Unter­stützung bekam Bür­gis­ser von Hubert Daf­flon (CVP, Grol­ley). «Wir kön­nen nicht für den Ausstieg aus der Atom­en­er­gie sein und dann Möglichkeiten der erneuer­baren Energie ablehnen», sagte er. Wind­parks gebe es über­all auf der Welt, und oft seien sie gut in die Land­schaft inte­gri­ert. Ein Wind­kraft­pro­jekt könne auch eine Chance für eine Region sein, ergänzte Fritz Glauser (FDP, Châ­ton­naye). Er plädierte dafür, den Pro­jek­t­blät­tern im Richt­plan eine Chance zu geben.

Christa Mut­ter (Grüne, Freiburg) ging es mehr um die So­lar­en­er­gie. «Dieses Kapitel ist im kan­tonalen Richt­plan total unter­schätzt», sagte sie. Das ökol­o­gisch sin­nvolle Poten­zial sei ein Mehrfaches des Wertes, der im Richt­plan angedacht sei.

«Stern­stunde des Dis­puts»

Auf ele­gante Weise nahm Staat­srat Olivier Curty am Ende der Diskus­sion die wider­sprüch­lichen Voten ent­ge­gen: Es sei eine «Stern­stunde des poli­tis­chen Dis­puts», wenn sich alle dafür ein­set­zten, die kan­tonale Energies­trate­gie gemein­sam zu ver­fein­ern. Er wies darauf hin, dass viele Punkte im kan­tonalen Richt­plan nicht allein vom Staat­srat stam­men, son­dern Vor­gaben des Bun­des entsprechen. «Wir sehen in diesem Dossier eine Reihe von Möglichkeiten für erneuer­bare Energie vor», so Curty. «Wir wer­den prüfen, was besser funk­tion­iert und pri­or­itär behan­delt wer­den sollte.» Jetzt sei man erst auf der strate­gis­chen Ebene. Bis zur Umset­zung konkreter Pro­jekte sei noch ein langer Weg.

KANTONALER RICHTPLAN

Grund­sät­zlich pos­i­tive Rück­mel­dun­gen

«Der kan­tonale Richt­plan zeigt das Gesicht des Kan­tons bis 2050», sagte Baudi­rek­tor Jean-François Steiert (SP) gestern am Anfang der Debatte über dieses Pla­nungsin­stru­ment. Von allen Frak­tio­nen kam grund­sät­zlich ein pos­i­tives Sig­nal zum umfan­gre­ichen Dossier sowie ein Lob für die grosse Arbeit. Einige bedauerten, nicht mehr direkt Ein­fluss nehmen zu kön­nen.

Die Par­la­men­tarier disku­tieren den Richt­plan kapitel­weise, ange­fan­gen mit der Entwick­lung des Sied­lungs­ge­bi­ets. Gross­rat Cédric Péclard (La Broye c’est vous, Aumont) bemän­gelte, dass die Landge­bi­ete, die «DNA unseres Kan­tons», in Bezug auf Bau­zo­nen zu kurz kom­men wür­den und dass ihnen Steuere­in­nah­men fehlten, wenn keine bauliche Entwick­lung mehr möglich sei. Bruno Boschung (CVP, Wün­newil) ent­geg­nete, dass dies nicht nur neg­a­tiv sein müsse. «Es kann auch eine Chance für ein Dorf sein, weil es wohlhabende Leute anzieht», sagte er. Das Prob­lem bei Indus­trie- und Gewer­be­zo­nen bestehe darin, dass sie vielfach an einem Stan­dort seien, an dem sie nie­mand brauchen könne, bemerkte Markus Bapst (CVP, Düdin­gen). Dort, wo man die Arbeit­szo­nen wün­sche, seien sie nicht ver­füg­bar oder nicht erschlossen. Es werde eine Her­aus­forderung sein, dies auszu­gle­ichen. Eric Col­lomb (CVP, Lully) stellte die Frage, ob es so viele strate­gis­che Zonen von kan­tonaler Bedeu­tung über­haupt brauche. Auch bei den Umfahrungsstrassen, die in den let­zten Jahren disku­tiert wor­den seien, sei heute unklar, welche davon am Ende auch wirk­lich real­isiert wür­den

Vielle­icht kön­nten diese Strassen gar nicht gebaut wer­den, mut­masste Chris­tian Ducot­terd (CVP, Grol­ley). Dies, weil zu wenig Land für die Frucht­fol­ge­flächen reserviert wor­den sei.

Autor: Imelda Ruffieux

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AWG Deutschfreiburg zwischen Weizenzüchtung und Schloss Delley — FN 22.06.2018

Kategorie : Grossrat

Anlässlich der 6. Gen­er­alver­samm­lung der Arbeits­ge­mein­schaft für Wirtschaft und Gesellschaft (AWG) Deutschfreiburg kamen die Mit­glieder in den Genuss von inter­es­san­ten Details zur Weizen­züch­tung und den dazu notwendi­gen Forschungsar­beiten auf dem Feld.

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Die bei­den Co-Präsi­den­ten Thomas Rauber und Daniel Bürdel kon­nten von span­nen­den Anlässen der AWG Deutschfreiburg während des let­zten Jahres berichten. Ver­schiedene The­men an der Schnittstelle von Wirtschaft, Gesellschaft und Poli­tik wur­den behan­delt, und die Mit­glieder nah­men an Präsen­ta­tio­nen, Podi­ums­diskus­sio­nen und Fir­menbesich­ti­gun­gen teil.

Nach sechs Jahren Auf­bauar­beit gab Thomas Rauber seinen Rück­tritt als Co-Präsi­dent bekannt. Zu seinem Nach­fol­ger als Co-Präsi­dent wählten die Mit­glieder Andreas Wieser aus St. Ursen.

Nach der Gen­er­alver­samm­lung erfuhren die Mit­glieder Neues in drei ver­schiede­nen The­men­blöcken. Kassier Oswald Per­ler organ­isierte über die Firma Del­ley Samen und Pflanzen AG neben einem the­o­retis­chen und prak­tis­chen Ein­blick in die Getrei­dezüch­tung eine Bege­hung des Schlosses Del­ley. Die Mit­glieder lern­ten in sämtlichen The­menge­bi­eten nicht alltägliche Einzel­heiten ken­nen. Ins­beson­dere die langfristige Aus­rich­tung der Forschungsar­beit liess die Mit­glieder staunen.

Autor:AWG

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Plaffeien23 — FN 19.06.2018

Kategorie : Plaffeien23

Plaf­feien 19.06.2018

Plaf­feier sprudeln nur so vor Ideen, wenn es um ihren Dor­fk­ern geht.

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«Zu viel Verkehr bei der Kirche, kein Tre­ff­punkt für Jugendliche, viele Vere­ine mit gutem Ange­bot, das Wertschöp­fungspoten­zial bei Anlässen wird nicht aus­geschöpft, es fehlt eine Begeg­nungszone» – diese und noch viele andere Bemerkun­gen haben Bürger der Gemeinde Plaf­feien im Rah­men des Mitwirkung­spro­jekts «Plaf­feien23» geäussert. Die Gemeinde hatte sie ein­ge­laden, Ideen und Wün­sche zu for­mulieren, wie das Dorfzen­trum der Ober­land-Gemeinde aufgew­ertet wer­den kön­nte (die FN berichteten). Das Echo war sehr gross, so dass bere­its vor dem Auf­tak­tan­lass zahlre­iche Ideen zusam­mengekom­men waren. Der Auf­marsch am Anlass selbst hat die Organ­isatoren am Woch­enende pos­i­tiv über­rascht. Rund 120 inter­essierte Bürg­erin­nen und Bürger haben an der dreistündi­gen Ver­anstal­tung teilgenom­men, darun­ter junge und ältere Bürger, Einge­sessene und Zuge­zo­gene, pri­vat Inter­essierte und Vertreter von Vere­inen. «Wir sind über­wältigt», sagt Ammann Otto Lötscher. «Der grosse Auf­marsch und die vie­len Vorschläge, die zusam­menge­tra­gen wur­den, zeigen, dass den Bürger.

Sechs Arbeits­grup­pen

Die Ausle­ge­ord­nung von ­Ideen, Wün­schen, Kri­tik und Bemerkun­gen hat das externe Pla­nungs­büro, welches das Pro­jekt begleitet, in zwölf Bedürfnisse zusam­menge­fasst. Sechs davon haben die Bürger nun aus­gewählt, um sie in Arbeits­grup­pen weit­erzubear­beiten. Klarer Favorit war dabei der Verkehr und die Fuss­gänger­sicher­heit im Dorfzen­trum. Weit­ere betrafen unter anderem die Wün­sche nach mehr Tre­ff­punk­t­möglichkeiten für Jugendliche, mehr Ange­bote für Eltern mit Kindern und weit­ere Freizeitak­tiv­itäten und gute Rah­menbe­din­gun­gen für das Gewerbe. Im kom­menden Herbst präsen­tieren die Grup­pen das Resul­tat wiederum im Plenum..

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Zeitungsartikel Ein grosses Musikfest ist zu Ende Freiburger Nachrichten vom 14.05.2018

Kategorie : Bezirksmusikfest 2018

Nach vier Tagen endete am Son­ntag das Bezirksmusik­fest Sense. Trotz trübem Wet­ter marschierten 17 Musikge­sellschaften an der Parade durch das Dorf Plaf­feien.

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Graue Wolken am Him­mel, Niesel­re­gen und ein frischer Wind – der let­zte Tag des viertägi­gen Bezirksmusik­fests Sense in Plaf­feien war von tris­tem Wet­ter geprägt. Es ver­mi­este den anwe­senden Musik­erin­nen und Musik­ern, Ver­wandten und Fes­t­freudi­gen gestern jedoch nicht die Stim­mung: Im grossen Festzelt auf der Reit­sportan­lage in Plaf­feien führten die Leute muntere Gespräche, kleine Kinder liefen zwis­chen den Fes­t­bänken hin und her, und Fam­i­lien stiessen anlässlich des Mut­tertags mit einem Gläschen Wein auf ihre lieb­sten Müt­ter an.

Im Gle­ich­schritt, marsch!

Ab 14 Uhr besam­melten sich Gross und Klein an der Haupt­strasse in Plaf­feien, um der Parade von 17 Musikge­sellschaften zuzuschauen. Die Ver­ant­wortlichen der Musikge­sellschaften über­liessen den Auftritt nicht dem Zufall: Vor dem Beginn brachte jeder Diri­gent seine Musikan­tinnen und Musikan­ten mit gle­ich grossen Abstän­den zueinan­der in Stel­lung. Danach standen die Musiker still und konzen­tri­ert bereit, die Füsse wie eine Ente posi­tion­iert: Versen zusam­men, Zehen nach aussen. Sobald der Diri­gent das Zeichen gab, marschierten die Musiker in Reih und Glied die Strasse hin­un­ter, schön im Takt und immer in star­rer Posi­tion. Die Experten waren auch hier – wie bei den Konz­ertvorträ­gen – präsent und begutachteten jeden Schritt und jeden gespiel­ten Ton der Marschmusiken.

Organ­i­sa­tion ist gelun­gen

Während des Umzugs beruhigte sich das Wet­ter für knappe zwei Stun­den; für den Grossauftritt aller Musikvere­ine reichte es lei­der nicht mehr. Der geplante Gesamtchor auf dem Fuss­ballplatz fiel buch­stäblich ins Wasser. Das eigens für das Bezirksmusik­fest kom­ponierte Stück von drei jun­gen Plaf­feiern, das von allen Musikge­sellschaften gemein­sam aufge­führt wor­den wäre (FN vom Sam­stag), spiel­ten schliesslich die Musikge­sellschaften Alphorn Plaf­feien und Düdin­gen im grossen Festzelt. Das sei allerd­ings der einzige Pro­gramm­punkt gewe­sen, der nicht wie geplant durchge­führt wor­den sei, bilanzierte Daniel Bürdel, OK-Präsi­dent des Bezirksmusik­fests Sense.

Und das Faszinierend­ste für mich sind die Fre­und­schaften zwis­chen Jun­gen und Älteren.
Daniel Bürdel, OK-Präsi­dent des Bezirksmusik­fests Sense

Jeder Helfer ist stets pünk­tlich zu seiner Arbeit erschienen und war bereit, sich für den Anlass einzuset­zen.» Seit Don­ner­stag haben rund 450 frei­willige Helfer in 550 ver­schiede­nen Schichten gear­beitet. «Bei der Verpfle­gung hat­ten wir es mit Voll­profis zu tun», sagte Bürdel gegenüber den FN. Bei den zwei Ban­ket­ten seien sämtliche Mahlzeiten warm serviert wor­den. Alleine am gestri­gen Ban­kett bere­it­ete das Verpfle­gung­steam ganze 800 Menüs vor. Ein weit­eres Lob des OK-Präsi­den­ten ver­di­en­ten sich die Mit­glieder der Musikge­sellschaft Alphorn Plaf­feien, die für die Deko­ra­tion im Dorf und in den Festzel­ten zuständig waren. «Über Wochen haben sie mit viel Liebe an der Deko­ra­tion gebastelt», so Bürdel.

Rund 10 000 Besucherin­nen und Besucher hatte das Organ­i­sa­tion­skomi­tee des Bezirksmusik­fests in Plaf­feien erwartet. Diese Besucherzahl wurde erre­icht, trotz schlechtem Wet­ter am Son­ntag.

«Es gibt kein Drehbuch»

Nach den let­zten Fes­tlichkeiten haben die Aufräum- und Abbauar­beiten begonnen. «Ziel ist es, dass man bis Mon­tag nur noch sehr wenig vom Fest sieht», erk­lärte OK-Präsi­dent Bürdel. Für das Organ­i­sa­tion­skomi­tee beginnt danach die eigentliche Arbeit: die Kon­trolle der Finanzen und der Abschluss­bericht.

Tra­di­tion­s­gemäss übergibt jede Sensler Musikge­sellschaft, die ein Bezirksmusik­fest durch­führen durfte, seine gesam­melten Erfahrun­gen weiter an den näch­sten Verein, der die Ver­anstal­tung organ­isieren darf. «Jedes Dorf hat seine eigene Infra­struk­tur, weshalb es kein spezielles Drehbuch dafür gibt. Den­noch kann jeder von den Erfahrun­gen prof­i­tieren», so Bürdel. In fünf Jahren führt die Musikge­sellschaft Düdin­gen das Bezirksmusik­fest durch.

Es sei die Freude und das Engage­ment aller Musikan­tinnen und Musikan­ten, das ihn am meis­ten am Bezirksmusik­fest begeis­tere, so Daniel Bürdel. «Und das Faszinierend­ste für mich sind die Fre­und­schaften zwis­chen Jun­gen und Älteren.»

Ban­kett

«Die Blas­musik ist ein wichtiges Kul­turgut»

Am Son­ntag fand im Festzelt des Bezirksmusik­fests Sense in Plaf­feien ein Ban­kett statt. Neben der musikalis­chen Unter­hal­tung der Musikge­sellschaft Brünis­ried hiel­ten ver­schiedene Vertreter aus Poli­tik und Musik­szene ihre Reden. Der Ammann von Plaf­feien, Otto Lötscher, wies auf die lange Tra­di­tion der Musikge­sellschaften im Sense­bezirk hin und betonte: «Die Blas­musik ist ein wichtiges Kul­turgut unserer Region.» Ein Anlass wie das Bezirksmusik­fest bringe Jung und Alt zusam­men.

Auch Michael Fontana vom Kan­tonalen Musikver­band betonte die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Aspekts: «Das Fest bietet die Gele­gen­heit, einan­der wiederzuse­hen, Fre­und­schaften zu pfle­gen und auch neue Leute ken­nen­zuler­nen.» Es hät­ten während des Woch­enen­des stets ein gutes Klima und ein fre­und­schaftlicher Umgang inner­halb der Musikge­sellschaften geherrscht, sagte Fontana.

Ober­amt­mann Man­fred ­Raemy lobte das grosse Engage­ment des Organ­i­sa­tion­skomi­tees und der frei­willi­gen Helfer. «Dieser Ein­satz ist unbezahlbar.» Zuletzt erhielt Staat­srat Olivier Curty grossen Applaus für sein Loblied auf die Schlagzeuger in den Musikvere­inen. «Die Schlagzeuger erhal­ten nicht immer die entsprechende Wertschätzung. Ohne sie gäbe es aber keinen Rhyth­mus und keinen Drive», sagte er.

Autor:Jocelyne Page

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Zeitungsartikel Eröffnung Bezirksmusikfest Freiburger Nachrichten vom 11.05.2018

Kategorie : Bezirksmusikfest 2018

Das 20. Bezirksmusik­fest Sense ist gestern in Plaf­feien eröffnet wor­den. Die Fes­tred­ner unter­strichen an der Eröff­nungs­feier die Bedeu­tung der Blas­musik für die Gesellschaft und ihre Ver­di­en­ste in der Jugend­förderung.

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Wer in diesen Tagen in Plaf­feien unter­wegs ist, weiss gle­ich, was los ist: Zahlre­iche Deko­ra­tio­nen schmücken das Dorf im Sense-Ober­land und heis­sen die Besucher zum Bezirksmusik­fest willkom­men. «Schön, büschù da» – steht denn auch über dem Ein­gang ins Festzelt auf der Pfer­de­sportan­lage.

Ein buntes Bild

Die Ersten, die auf diese Weise begrüsst wur­den, waren gestern Abend die Vertreterin­nen und Vertreter der teil­nehmenden Musikge­sellschaften. Ob im Kostüm eines Sensler Bubs, in mod­er­nen Uni­for­men oder in stat­tlicher his­torischer Klei­dung: Die Del­e­ga­tio­nen, ange­führt von ihren Fah­nen, ergaben beim feier­lichen Einzug ein buntes Bild und trotzten dem grauen Him­mel. Die gast­gebende Musikge­sellschaft Alphorn hiess Gäste und Musikan­ten unter anderem mit «Gruss aus Plaf­feien», kom­poniert von ihrem Diri­gen­ten Michel Stempfel, willkom­men. Bevor die Tiroler Band Viera Blech für Unter­hal­tung sorgte, ergrif­fen an der Eröff­nungs­feier mehrere Fes­tred­ner das Wort.

«Nach 45  Jahren ist es das dritte Mal, dass Plaf­feien Gast­ge­ber dieses Tra­di­tion­san­lasses ist.» Er freue sich auf vier Tage, an denen pack­ende und mitreis­sende Konz­ertvorträge zu hören seien, sagte OK-Präsi­dent Daniel Bürdel, «aber auch auf das gesel­lige Fest, an dem alte Fre­und­schaften gepflegt und neue geschlossen wer­den». Sein Dank galt den Helfern, ohne die der Anlass nicht durchge­führt wer­den kön­nte.

In den Vorder­grund rücken

Markus Zol­let, Präsi­dent des Sensler Musikver­bands, ging auf die Haup­tkom­po­nen­ten des Fests ein: «Die Musikan­tinnen und Musikan­ten wer­den uns ser­iöse, anspruchsvolle und konz­er­tante Musik vor­tra­gen und es daneben zusam­men auch gemütlich haben. Musik steht im Mit­telpunkt, aber Kam­er­ad­schaft und Fre­und­schaft nicht min­der.» Die Musikge­sellschaften seien ein fes­ter, wichtiger und selb­stver­ständlich gewor­dener kul­tureller Bestandteil der Gesellschaft. Das Bezirksmusik­fest biete Gele­gen­heit, diese Selb­stver­ständlichkeit wieder ein­mal in den Vorder­grund zu rücken. «Wir kön­nen stolz und dankbar sein, was wir erre­icht haben», unter­strich Zol­let. Er rief aber auch dazu auf, dranzubleiben und sich weit­erzuen­twick­eln.

«Musik ist Bal­sam für die Seele und Erhol­ung für den Geist», sagte Her­mann Hayoz, Pfar­reipräsi­dent von Plaf­feien. Die Pfar­reien seien den Musikge­sellschaften sehr dankbar für ihr Mitwirken an kirch­lichen und weltlichen Anlässen. Sie täten auch viel für die Öffentlichkeit, da sie in die Jugend­förderung investierten. «Sie sind grosse Pfeiler unserer Gesellschaft.»

Teil der Iden­tität

Wenige Stun­den bevor er mit der offiziel­len Freiburger Del­e­ga­tion nach Brasilien reiste, um dort das 200-jährige Beste­hen von Nova Friburgo zu feiern, über­brachte Gross­rat­spräsi­dent Markus Ith die Grüsse der Kan­tons­be­hör­den. Es sei ihm eine Ehre, am Höhep­unkt im kul­turel­len Kalen­der des Sense­bezirks teilzunehmen. Musik­feste seien Teil der Iden­tität. Schon die Auswan­derer hät­ten ihre Musik in die neue Heimat mitgenom­men, um sich ein Stück dieser Iden­tität zu bewahren. «Auch heute braucht der Men­sch Halt und Beständigkeit, um in der schnel­llebi­gen Zeit auch mal zu entschle­u­ni­gen.»

Zum Schluss wand Pas­cal ­Süess, Präsi­dent der Plaf­feier Musik, seinen Vere­in­skol­le­gen ein Kränzchen: «Endlich ist es da, unser Musik­fest. Wir haben über zwei Jahre auf diesen Moment hingear­beitet.» Dieses Musik­fest sei das Grösste, was seine Musikge­sellschaft je organ­isiert habe. Es habe dazu Mut, Visio­nen, Ver­rück­theit, aber auch Beschei­den­heit gebraucht – all das hät­ten die Mit­glieder mit­ge­bracht. «Ihr seid alles ver­rückte Kerle, und es macht mich stolz, euer Präsi­dent zu sein.»

Eines der Hauptziele des OK ist es, am Bezirksmusik­fest die Viel­seit­igkeit von Blas­musik zu zeigen, sei dies an den öffentlichen Vorträ­gen der Musikge­sellschaften, am Auftritt des Höch­stk­lassvere­ins Landwehr unter der Leitung von Benedikt Hayoz oder an den Unter­hal­tungsaben­den im Rah­men­pro­gramm (siehe Kas­ten). «Wir möchten, dass das Bezirksmusik­fest ein Tre­ff­punkt für alle Sensler, jung oder alt, wird.» Das OK hofft auf 10 000 Besucher – wenn das Wet­ter mit­spielt.

Pro­gramm

Plaf­feien vier Tage im Zeichen der Blas­musik

Das 20. Bezirksmusik­fest Sense dauert noch bis am Son­ntag. Im Festzelt auf der Reit­sportan­lage in Plaf­feien treten heute Fre­itag, 11. Mai, die Cover­band Häm­Bäg aus Schwarzsee (20 Uhr) und die Fäascht­bän­kler (22 Uhr) auf. Am Sam­stag, 12. Mai, begin­nen ab 13.30 Uhr in der Mehrzweck­halle die Konz­ertvorträge der Musik­gesellschaften vor den Experten. Abends geben die Gast­musik aus Kerz­ers und die Tam­bouren Kirch­berg ein Konz­ert (18.30 Uhr), später spie­len Rudi’s Oberkrainer. Am Son­ntag, 13. Mai, gehen ab 8 Uhr die Konz­ertvorträge der Musikge­sellschaften weiter. Um 12 Uhr ist das Ban­kett mit Fes­tansprachen und einem Konz­ert der MG Brünis­ried vorge­se­hen. Um 14 Uhr starten die Musikge­sellschaften ihren Parade­musikumzug durchs Dorf. Um 16.15 Uhr spielt der Gesamtchor auf dem Fuss­ballplatz Sel­len das Schlussstück.

Autor:Imelda Ruffieux

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Zeitungsartikel Plaffeien steht vor dem Bezirksmusikfest Freiburger Nachrichten vom 3.05.2018

Kategorie : Bezirksmusikfest 2018

In einer Woche fängt es an, das 20. Bezirks­musikfest Sense. Gast­ge­ber des nur alle fünf Jahre stat­tfind­en­den Anlasses ist die Musikge­sellschaft Alphorn in Plaf­feien. Seit zweiein­halb Jahren läuft die Pla­nung, wie OK-Präsi­dent Daniel Bürdel erk­lärt. Nun ist alles bereit, um vom 10. bis 13. Mai 860 Musikan­ten aus 20 Vere­inen und bis zu 10 000 Besucher zu emp­fan­gen. Im Mit­telpunkt ste­hen die Vorträge der Musikvere­ine. Sie spie­len ein selbst gewähltes Stück vor einem renom­mierten Exper­ten­team.

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Zum drit­ten Mal ist die Musikge­sellschaft Plaf­feien nach 1937 und 1973 Gast­ge­berin eines Bezirksmusik­festes. Neben 16 Sensler Musikvere­inen treten auch die Musikge­sellschaften Kerz­ers, Gurmels, der Tam­bouren­verein Kirch­berg und das offizielle Musikko­rps des Kan­tons Freiburg, die Landwehr, als Gäste auf.

Im Zen­trum des viertägi­gen Anlasses ste­hen die Auftritte der Musikge­sellschaften am Sam­stag und Son­ntag. Sie tra­gen ihre Selb­st­wahlstücke einem Exper­ten­team vor. Zwar vergibt dieses keine Noten oder Punkte, und am Ende wird auch keine Rang­ierung vorgenom­men. Doch ist die fach­liche Beurteilung für die Musikge­sellschaften eine gute Stan­dortbes­tim­mung, eine Ein­schätzung ihres musikalis­chen Niveaus.

Viel Erfahrung

Ein Bezirksmusik­fest findet nur alle fünf Jahre statt. Entsprechend gross ist der Aufwand, so einen Anlass auf die Beine zu stel­len. «Die organ­isierende Musikge­sellschaft Alp­horn Plaf­feien hat in der Ver­gan­gen­heit viel Erfahrung in der Durch­führung von grossen Ver­anstal­tun­gen gesam­melt», erk­lärt OK-Präsi­dent Daniel Bürdel und spricht dabei das Ober­län­der-Musik­fest (2014) und den kan­tonalen Solis­ten­wet­tbe­werb (2016) an. Im Organ­i­sa­tion­skomi­tee, das seit zweiein­halb Jahren an der Arbeit ist, seien denn auch Leute vere­int, «die wis­sen, was es braucht und die ihre Ver­ant­wor­tung wahrnehmen». Vorteil­haft sei zudem, dass in Plaf­feien eine gute Infra­struk­tur zur Ver­fü­gung stehe. Das grosse Festzelt mit Platz für 3000 Per­so­nen wird in der Reit­sportan­lage aufge­baut, die Lokale zum Ein­spie­len und für die Vorträge befinden sich bei der Pri­mar- und Ori­en­tierungss­chule. Das OK plant mit einem Bud­get von rund 400 000 Franken.

Damit am Fest alles rundläuft, ist die Gast­ge­ber­musik mit allen 52 Mit­gliedern im Ein­satz. «Es braucht aber noch sehr viel mehr frei­willige Helfer. Etwa 450 Per­so­nen wer­den über 3000 Helfer­stun­den leis­ten», so Daniel Bürdel. Diese kom­men aus den Rei­hen anderer Ortsvere­ine oder aus der Bevölkerung und seien erfreulicher­weise leicht zu finden gewe­sen.

Gut ver­ankert

Für Daniel Bürdel ist das auch ein Beleg, dass Blas­musik in der Bevölkerung eine grosse Bedeu­tung hat. «Fast jede Gemeinde hat ihre eigene Musikge­sellschaft, und die hat im Dor­fleben einen wichti­gen Stel­len­wert.» Das sei das Schöne an diesem Hobby: «Es vere­int Jugendliche im OS-Alter, die ger­ade anfan­gen, mit Vet­er­a­nen, die seit 50 Jahren im Verein spie­len. Sie bilden eine Gemein­schaft. Ich staune immer wieder, wie gut das funk­tion­iert.»

Musikge­sellschaften haben im Dor­fleben einen hohen Stel­len­wert.
Daniel Bürdel, OK-Präsi­dent Bezirksmusik­fest

Die vie­len gut funk­tion­ieren­den Musikge­sellschaften im Bezirk zeigten auch viel Engage­ment in der Nach­wuchs­förderung. Als Beispiel nennt er Plaf­feien, wo 17 Jung­musikan­ten in der Aus­bil­dung sind. «Da viele Musikan­tinnen und Musikan­ten am Kon­ser­va­to­rium aus­ge­bildet wor­den sind, ist das musikalis­che Niveau in den Musikge­sellschaften sehr hoch.» Drei musikalis­che Jung­tal­ente haben ihr Kön­nen bere­its unter Beweis gestellt: Katja und Flo­rian Brül­hart sowie Simon Feyer aus den Rei­hen der MG Plaf­feien haben das Stück «Triske­lion Fan­fare» kom­poniert – dieses wird der Gesamtchor mit allen Gesellschaften am Son­ntag zum Abschluss des Fes­tes auf dem Fuss­ballplatz vor­ge­tra­gen.

Viel­seit­igkeit der Blas­musik

Eines der Hauptziele des OK ist es, am Bezirksmusik­fest die Viel­seit­igkeit von Blas­musik zu zeigen, sei dies an den öffentlichen Vorträ­gen der Musikge­sellschaften, am Auftritt des Höch­stk­lassvere­ins Landwehr unter der Leitung von Benedikt Hayoz oder an den Unter­hal­tungsaben­den im Rah­men­pro­gramm (siehe Kas­ten). «Wir möchten, dass das Bezirksmusik­fest ein Tre­ff­punkt für alle Sensler, jung oder alt, wird.» Das OK hofft auf 10 000 Besucher – wenn das Wet­ter mit­spielt.

Eines der Hauptziele des OK ist es, am Bezirksmusik­fest die Viel­seit­igkeit von Blas­musik zu zeigen, sei dies an den öffentlichen Vorträ­gen der Musikge­sellschaften, am Auftritt des Höch­stk­lassvere­ins Landwehr unter der Leitung von Benedikt Hayoz oder an den Unter­hal­tungsaben­den im Rah­men­pro­gramm (siehe Kas­ten). «Wir möchten, dass das Bezirksmusik­fest ein Tre­ff­punkt für alle Sensler, jung oder alt, wird.» Das OK hofft auf 10 000 Besucher – wenn das Wet­ter mit­spielt.

Pro­gramm

Plaf­feien vier Tage im Zeichen der Blas­musik

Das 20. Bezirksmusik­fest Sense dauert vom 10. bis 13. Mai, das Festzelt befindet sich auf der Reit­sportan­lage. Am Don­ner­stag, 10. Mai, findet die Eröff­nungs­feier mit Ban­kett statt (17 Uhr). Abends tritt die Tiroler Band Viera Blech auf (20 Uhr). Die sieben Voll­blut­musiker (siehe Bild) gel­ten als absolute Aus­nah­me­for­ma­tion: Sie spie­len Unter­hal­tungsmusik auf höch­stem Niveau mit einem ganz eige­nen Stil und hohem Spass­faktor. Am Fre­itag, 11. Mai, steht die «älteste Sensler Nach­wuchs­band» auf der Bühne: Häm­Bäg, eine Cover­band aus Schwarzsee (ab um 20 Uhr). Später wer­den die Fääscht Bän­kler für Gaudi sor­gen (22 Uhr). Die fünf Ostschweizer Musiker sind dafür bekannt, dass sie nicht weniger als 26 ver­schiedene Musik­stile draufhaben – manch­mal in einem Stück vere­int. Am Sam­stag, 12. Mai, begin­nen ab 13.30 Uhr in der Mehrzweck­halle die Konz­ertvorträge der Musik­gesellschaften vor den Experten. Abends ist ein Unter­hal­tungskonz­ert mit der Gast­musik aus Kerz­ers und eine Show mit den Tam­bouren Kirch­berg auf dem Pro­gramm (18.30 Uhr), später gibt es Tanz­musik mit Rudi’s Ober­krainer. Am Son­ntag, 13. Mai, wer­den um 8 Uhr die Konzert­vorträge der Musikge­sellschaften in der Mehrzweck­halle fort­ge­setzt. Um 12 Uhr ist ein Ban­kett mit einem Konz­ert der MG Brünis­ried sowie Fes­tansprachen vorge­se­hen. Um 14 Uhr starten die Musikge­sellschaften ihren Umzug mit Parade­musik durchs Dorf. Um 16.15 Uhr wird sich der Gesamtchor auf dem Fuss­ballplatz Sel­len zum Schlussstück ver­sam­meln. Danach ist gemütlicher Ausklang mit Rudi’s Oberkrainer vor­gesehen.

Autor:Imelda Ruffieux

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Zeitungsartikel Gemeindeversammlung Plaffeien Freiburger Nachrichten vom 30.04.2018

Kategorie : Gemeinderat

Die Gemein­de­v­er­samm­lung Plaf­feien hat rund eine Mil­lion Franken für die Sich­er­stel­lung der Wasserver­sorgung gesprochen. Zus­tim­mung fand auch die Rech­nung mit einem Steuer­plus von 1,2 Mil­lio­nen.

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Finanzen, Wasser und Regle­mente – diese The­men standen am Fre­itag im Zen­trum der Plaf­feier Gemein­de­v­er­samm­lung unter der Leitung von Ammann Otto Lötscher. Der Gemein­derat legte den 79 Bürg­erin­nen und Bürg­ern einen sehr pos­i­tiven Rech­nungsab­schluss vor. Die erste Jahres­rech­nung nach der Fusion weist bei Ein­nah­men und Aus­gaben von rund 23 Mil­lio­nen Franken einen Ein­nah­meüber­schuss von 9200 Franken aus. Die Gemeinde verze­ich­nete 1,2 Mil­lio­nen Franken oder zwölf Prozent mehr Steuere­in­nah­men als bud­getiert. Sie hat freie Abschrei­bun­gen von eben­falls 1,2 Mil­lio­nen Franken getätigt. Finanzchef Daniel Bürdel kündigte an, dass der Gemein­derat für das Bud­get 2019 eine mod­er­ate Steuersenkung prüfen werde. Zwar kämen einige finanzielle Her­aus­forderun­gen auf die Gemeinde zu. «Doch wenn die Steuere­in­nah­men im gle­ichen Rah­men bleiben wie jetzt, kön­nten wir den Steuer­satz, der doch recht hoch ist, allen­falls senken», so Bürdel. Der Steuer­fuss liegt derzeit bei 98 Prozent der Kan­ton­ss­teuer für Einkom­men und Ver­mö­gen natür­licher Per­so­nen und bei 93 Prozent bei den juris­tis­chen Per­so­nen. Die Gemeinde hat gemäss Kassier Bern­hard Fahrni netto 1,8 Mil­lio­nen Franken investiert. Vorge­se­hen waren fünf Mil­lio­nen, die aber nicht aus­geschöpft wur­den, weil viele Pro­jekte ver­schoben wur­den. Namens der Finanzkom­mis­sion hiess deren Präsi­dentin, Danielle Julmy-Hort, die Rech­nung gut. Sie wies auf die hohe, das 50-Prozent-Pen­sum über­schre­i­t­ende Arbeit­slast des Syn­dics hin. Die ehe­ma­lige Gemein­de­präsi­dentin von Zumholz brachte das gute Zusam­men­spiel von Gemein­derat und Ver­wal­tung in der fusion­ierten Gemeinde auf per­sön­liche Weise zum Aus­druck: «Als ehe­ma­lige glück­liche Zumhöl­z­lerin hätte ich mir bis vor kurzem nicht vorstel­len kön­nen, mal stolz zu sein, in Plaf­feien wohnen zu dür­fen.»

Geld für Wasser­in­fra­struk­tur

Bei drei Geschäften ging es am Fre­itag um Wasser und um die Tat­sache, dass die Wasser­re­ser­ven von Plaf­feien, vor allem auch in Schwarzsee, knapp sind. Die Gemeinde hat in der Fuhra Probe­bohrun­gen durch­führen lassen und ist auf 60 bis 80 Metern Tiefe auf ein ergiebiges Grund­wasser­vorkom­men gestossen. Experten gehen von rund 1000 Minuten­litern aus, die man als Trinkwasser fassen kön­nte, wie Gemein­derat Fritz Zbinden aus­führte. Dieses Pro­jekt soll vor­angetrieben wer­den. Ebenso will die Gemeinde in Schwarzsee poten­zielle Vorkom­men prüfen. Die Bürger sprachen dafür einen Pla­nungskredit von 183 000 Franken. Teil des Wasserver­sorgungskonzepts ist die Pump­sta­tion Plötscha. Die Ergiebigkeit dieser Grund­wasser­fas­sung hat in den let­zten Jahren stetig abgenom­men, weil die Infra­struk­tur defekt ist. Nun soll das Wasser neu gefasst wer­den. Um dem Ort­steil Ober­schrot während dieser Zeit mit genü­gend Wasser zu ver­sor­gen, schliesst sich Plaf­feien mit dem Netz der Gemeinde Plas­selb zusam­men. Dafür ist eine neue Zubringer­leitung nötig. Zudem wird eine alte Verbindungsleitung ersetzt. Die Gemein­de­v­er­samm­lung hat den Kredit für beide Vorhaben über 819 000 Franken diskus­sion­slos genehmigt.

Für den Ersatz der alten Wasserzäh­ler in allen Haushal­ten mit neuen Mod­el­len, die die Daten via Funk über­mit­teln, sprach die Ver­samm­lung einen Brut­tokredit von 673 000 Franken. 

Weit­ere Geschäfte

Kom­pe­tenz für Ort­s­pla­nungsver­hand­lun­gen

Der Gemein­derat will die Ort­s­pla­nung Plaf­feien noch vor den Som­mer­fe­rien aufle­gen. Um den Vor­gaben des Kan­tons bezüglich der Grösse der Bau­zone gerecht zu wer­den, will der Gemein­derat mit anderen Gemein­den ver­han­deln, die ihr allen­falls nicht ver­wen­de­tes Kontin­gent an Bauland gegen Bezahlung an Plaf­feien abgeben. Dafür und für kleinere Land­käufe, –verkäufe und –aus­tausche hat die Ver­samm­lung dem Gemein­derat die Kom­pe­tenz erteilt, über 500 000 Franken zu ver­fü­gen. In der kurzen Diskus­sion sprach sich ein Bürger dage­gen aus, noch mehr Bauland einzu­zo­nen und mah­nte zum sorgsamen Umgang mit den Lan­dreser­ven.

Drei nach der Fusion über­ar­beit­ete Regle­mente haben die Bürger am Fre­itag abge­seg­net: für die Schu­len, den schulzah­närztlichen Dienst und für das Gemein­de­per­sonal. Der Antrag eines Bürg­ers, bei Let­zterem auch schwan­gere Mitar­bei­t­erin­nen mit befris­tetem Arbeitsver­trag den vol­len Mut­ter­schaft­surlaub zu gewähren, fand kein Gehör. Mit grossem Applaus hat die Ver­samm­lung Hanspeter Dousse nach 41 Jahren im Forst- und Kom­mu­nal­dienst in den Ruh­e­s­tand ver­ab­schiedet.

Autor:Imelda Ruffieux

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Zeitungsartikel Innovationsagentur Innosuisse Freiburger Nachrichten vom 18.04.2018

Kategorie : Grossrat

An einer Infover­anstal­tung an der Hochschule für Tech­nik und Architek­tur Freiburg wurde die neue Schweiz­erische Inno­va­tion­sagen­tur Inno­su­isse Vertretern aus Wirtschaft und Poli­tik präsen­tiert.

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Inno­su­isse ist die seit Anfang Jahr aktive Schweiz­erische Agen­tur für Inno­va­tions­förderung, die als öffentlich-rechtliche Anstalt des Bun­des organ­isiert ist und die Funk­tion der ehe­ma­li­gen Kom­mis­sion für Tech­nolo­gie und Inno­va­tion (KTI) über­nom­men hat. Sie fördert unter neuer Struk­tur und mit neuem Namen wis­senschafts­basierte Inno­va­tio­nen im ganzen Land.

Gestern Abend wurde Inno­su­isse an einem Infor­ma­tion­s­abend der kan­tonalen Wirtschafts­förderung in der Hochschule für Tech­nik und Architek­tur Freiburg Vertretern der Wirtschaft, des Hochschul­bere­ichs und der Poli­tik präsen­tiert. Die poli­tis­che Vision hin­ter dem Ganzen stell­ten dabei Volk­swirtschafts­di­rek­tor Olivier Curty (CVP) und Nation­al­rätin Christine Bul­liard-Mar­bach (CVP) vor. Als Vertreterin von Inno­su­isse war die Direk­torin der Agen­tur, Annalise Eggi­mann, ein­ge­laden. Benoît Schmoutz, stel­lvertre­tender Direk­tor der Ascenseurs Menétrey AG, und André Droux, Inno­va­tion­s­men­tor von Inno­su­isse, präsen­tierten ihrer­seits ihr Exem­pel einer Inno­va­tions­förderung im Kan­ton Freiburg. Der Abend wurde von Jean-Luc Mossier, dem Direk­tor der kan­tonalen Wirtschafts­förderung, mod­eriert. Im Pub­likum sassen unter anderem Gross­rat­spräsi­dent Markus Ith (FDP, Murten), sein Vorgänger Bruno Boschung (CVP, Wün­newil) sowie Gross­rat Daniel Bürdel (CVP, Plaf­feien), stel­lvertre­tender Direk­tor des Freibur­gis­chen Arbeit­ge­berver­bands.

«Neue Arbeit­splätze schaf­fen»

«Wir leben in einer span­nen­den Zeit des Umbruchs», sagte Olivier Curty. «Die Dig­i­tal­isierung durch­dringt unseren All­tag ebenso wie unsere Ver­wal­tung.» Umso wichtiger seien Anschub­hil­fen für die Inno­va­tion in der Wirtschaft, wie sie ebenso von Inno­su­isse wie vom neuen Wirtschafts­förderungs­ge­setz aus­ge­hen, welches diesen Som­mer vor den Grossen Rat kom­men soll. «Denn wir dür­fen uns von der Inno­va­tion nicht abhän­gen lassen», so Curty 

Auch für Christine Bulliard-­Marbach ist die Entwick­lung von neuen Pro­duk­ten und Dien­stleis­tun­gen wichtig, um die Wet­tbe­werb­s­fähigkeit des Kan­tons und des ganzen Lan­des zu erhal­ten. «Es gilt let­ztlich, nicht nur die beste­hen­den Arbeit­splätze zu behal­ten, son­dern auch neue zu schaf­fen», sagte sie. «Inno­va­tion lässt sich nicht dekretieren, son­dern muss durch jeden einzel­nen Unternehmer gelebt wer­den.»

«Mehr Unab­hängigkeit»

Annalise Eggi­mann hielt ihrer­seits fest, dass die neue Organ­i­sa­tions­form von Inno­suisse als öffentlich-rechtliche Anstalt mehr Unab­hängigkeit und Dynamik im Ver­gle­ich zur ehe­ma­li­gen KTI erlaube. Inno­su­isse fördere wis­sens­basierte Inno­va­tion­spro­jekte, aber auch Unternehmen bei der inter­na­tionalen Zusam­me­nar­beit sowie Start-ups, die inter­na­tional Fuss fassen wol­len. Ein wichtiger Teil der Aktiv­ität seien indi­vidu­elle Coach­ings, mit denen das unternehmerische Denken durch gezielte Train­ings gefördert wer­den solle. 

Ein gelun­ge­nes Beispiel für ein solches indi­vidu­elles Coach­ing durch Inno­su­isse wurde abschliessend von Benoît Schmoutz und André Droux dargelegt. Schmoutz lobte dabei den «kreativen Ansatz» von Droux, der seiner Firma in ihrem Nis­chen­markt sehr geholfen habe.

Autor:Jean-Claude Gold­schmid

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Zeitungsartikel Kollegium Heilig Kreuz Freiburger Nachrichten vom 5.03.2018

Kategorie : Schulsystem

Der Stim­mvolk hat mit 80,05 Prozent Ja-Stim­men der Sanierung und dem Aus­bau des Kol­legiums Heilig Kreuz zuges­timmt.

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Es ist das let­zte der Kol­legien in der Stadt Freiburg, das noch nicht an die heuti­gen tech­nis­chen und räum­lichen Anforderun­gen angepasst ist. Nun wird sich das ändern. Mit dem mas­siven Volks-Ja zu einem Kredit über 39,52 Mil­lio­nen Franken hat das Freiburger Stim­mvolk einer Umgestal­tung des Kol­legiums Heilig Kreuz zuges­timmt. Für Christine Bul­liard-Mar­bach, die zusam­men mit Daniel Bürdel ein Unter­stützungskomi­tee prä­si­dierte, bestätigt das Resul­tat, dass die Freiburger ihre Bil­dungsin­sti­tu­tio­nen unter­stützen. Chris­tiane Castella Schwarzen, Rek­torin des Kol­legiums, sagt, sie habe sich zehn Jahre für die Sanierung und den Umbau einge­setzt. Nun sei sie dankbar, dass das Pro­jekt real­isiert wird.

Erziehungs­di­rek­tor Jean-Pierre Siggen (CVP) zeigt sich vom Resul­tat nicht über­rascht. Bere­its die Kred­ite für das ­Kol­legium Gam­bach und die Hochschule für Gesund­heit wur­den der­art klar angenom­men. Ähn­liches erhofft er sich am 10. Juni für den Aus­bau der Kan­tons- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek und 2019 für die Rechts­fakultät der Uni­ver­sität.

Autor:Urs Haenni

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